Aufschieberitis – Wie es sich damit gut leben lässt

„Burn-out: Jeder dritte ist gefährdet“ schrieb die NRZ / WAZ am 25.03.3011 über den Gesundheitszustand im Traumjob Lehrer.  Und gerade heute, wo der schöne Sonntag um eine Stunde gekürzt wurde, werden viele eine gewisse Unlust auf den Wochenstart spüren. Die Unlust kann diese traurige Ursache haben.

Das Gegenteil von zuviel Arbeitseifer  beschreibt Malte Leyhausen in seinem Ratgeber: Leyhausen, Malte: Jetzt tue ich erstmal nichts -

Jetzt tue ich erstmal nichts – und dann warte ich ab.

Diese nette Beschreibung einer Gruppe von Menschen spart nicht an Humor, zeigt aber auch, wohin Aufschieberitis führen kann, nämlich nach auch wieder zum „Burn-out“. Malte Leyhausen hat viele Lehrer in ihren Arbeitsweisen porträtiert. Nachdem er die Kompetenzen des Aufschiebers genüsslich skizziert, beschreibt er acht Wege, um besser aufzuschieben. Spätestens dann ist es nicht mehr so lustig, eher dramatisch, wie mancher durch diese Arbeitsweise im Burn-out landet. Doch es wäre kein Ratgeber, gäbe es nicht den Teil 2: Vom Aufschieben zum Anschieben.

Und da heißt es gleich: Burn in statt Burnout.  Naja, die folgende Liste ist dann sehr gründlich und lässt bestimmt jeden, der sich daran hält, ein bisschen anbrennen. Aber der ein oder andere Tipp ist doch ganz nützlich, denn nach Leyhausen steckt in jedem Menschen ein Aufschieber, nicht nur in jedem Lehrer.

Zu finden ist das Buch bei den Berufsratgebern, wenn es nicht gerade ausgeliehen ist. Viel Spaß beim Lesen.

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