Und zum Schluss die Party zum Sommerleseclub

Mit einer tollen Abschlussparty ging am Samstag der diesjährige Club zu Ende. Von 151 jugendlichen Mitgliedern hatten 85  ihr Logbuch bis Freitag Abend abgegeben und darin das Lesen von drei Büchern aus dem Clubregal bestätigt. Etwa Zweidrittel von ihnen kamen zum Abschlussfest in ka-LIBER-Cafe und feierten dort ihr Zertifikat. Das werden sie sicher bald ihren Deutschlehrern in der Schule vorlegen und so etwas für die gute Note im Halbjahreszeugnis tun. Die Party war von der Stadtbücherei und ehrenamtlichen Helfern super vorbereitet worden. Viele Helferinnen und Helfer hatten schon die Bücher vorher gelesen, Fragen formuliert und waren als Fragesteller in den Sommerferien zu allen Öffnungsstunden dabei.  Christina, Christine, Lisa, Manuela, Stefan, Verena und Uschi hatten für die Party eine Tombola ausgerichtet und die Spiele aufgebaut. Die Tische waren dekoriert mit allerlei Knabberzeug und ka-LIBER sorgte für gute Musik.  So konnten sich auch die, die erst mal „kaum jemanden kannten“ anschließen und mit den anderen Spaß haben. Die Übergabe der Zertifikate war dann der Höhepunkt des Abends und der vom Sommerleseclub. Die sehr gut ausgestattete Tombola hatten acht Geschäfte in Kamp-Lintfort mit Klein- und Großpreisen ausgestattet. Drumherum gab es eine ganze Menge von Attraktionen: Wii- und X-Box-Spiele, Kickern, Billard und mit dem ka-LIBER-Team  Karaoke-Singen.

Auch in diesem Jahr förderte des Kultursekretariat NRW Gütersloh   – unterstützt durch das Land NRW den bundesweit stattfindenden Sommerleseclub. Außerdem gab es viele private Buchspenderinnen und Spender, sowie Firmen und Geschäfte in Kamp-Lintfort, die den Club untertützten.

Hier seht ihr eine kleine Rückschau auf den Club 2013, von der Eröffnung bis zur Party. Die Zahlen zum SommerLeseClub findet ihr auf der Seite „Sommerleseclub

Aus alt mach neu!

Der Verein LesART organisiert in den Räumen der Stadtbücherei zweimal im Jahr eine Buchverkaufsaktion.  Dafür spenden in einem Zeitraum von etwa acht Wochen viele Bürger  Bücher aus ihren privaten Sammlungen, die sie nicht mehr lesen werden. LesART-Mitglied Bernd Kloesgen, der Hauptinitiator des Flohmarktes, fährt außerdem zu vielen Buchspendern nach Hause, begutachtet, ob sich das Angebot auch verkaufen lässt und bringt die Ware in die Stadtbücherei. Hier entsteht ein Depot von beachtlichem Umfang.   Bernd sammelt nicht nur ein, er sortiert vor. Dabei wirft er auch viel Unbrauchbares in die Altpapiertonnen. Denn hier wird auch immer wieder abgegeben, was sicherlich niemand mehr kaufen wird.  Trotzdem stapeln sich nach sechs Wochen  die grünen Gemüsekisten beinahe an die Decke. Am vergangenen Samstag war der Zeitpunkt des Verkaufs gekommen. Ab 7.30 Uhr räumten die  ehrenamtlichen Helfer   660 Gemüsekisten  mit Kinderbüchern, Sachbüchern und Romanen in den Publikumsbereich der Stadtbücherei. Um 9 Uhr öffneten sich die „Tore“. Wieder kamen viele Käufer, um zum Kilopreis von 1,50 Euro mitzunehmen, was sie tragen konnten.  Um 13.15 Uhr verkündete Renate das Verkaufsergebnis: 834 Euro! Einfach toll.  Flohmarktkassensturz

Auch wenn viele der Käufer nun erst einmal die gerade erworbenen Bücher lesen werden, also weniger ausleihen, hat die Stadtbücherei von diesen Aktionen einen großen Gewinn: LesART hatte den Erlös für den Bucheinkauf zum Sommerleseclub versprochen. Dadurch  werden  jetzt also noch einmal nagelneue Kinder- und Jugendbücher die Regale füllen. Und da das Budget der Stadtbücherei regulär mittlerweile so knapp ist, – es konnten in der ersten Jahreshälfte fast nur SLC-Bücher gekauft werden – ,  wird umgeschichtet und nachgeholt, damit auch die Leser im Kita- und Grundschulalter, die Hörbuchfans und die Teens etwas neues im Regal haben.  So werden aus alten Schmökern neue Medien für Kinder und Jugendliche. Neue SLCBücher