Hin und Weg am Niederrhein

Für alle, die noch ein Ziel für ihre sonntägliche Radtour suchen, haben wir einen besonderen Tipp: Das LVR-Niederrheinmuseum Wesel. Dort wird bis zum 16.09.2018 die Geschichte des Radfahrens am Niederrhein präsentiert:

„Passend zum Frühlingsbeginn dreht sich in der Sonderausstellung des neuen LVR-Niederrheinmuseums in Wesel alles ums Fahrrad. Vor gut 200 Jahren stellte Karl Freiherr von Drais der Öffentlichkeit ein Gestell mit Sattel und zwei Rädern vor, mit dem man sich schneller als zu Fuß und preiswerter als mit Pferd und Wagen durch die Welt bewegen konnte. Aber noch blieben bei der „Draisine“ die Füße auf dem Boden: Das erste Zweirad war ein Laufrad!

Die Ausstellung „hin & weg: 200 Jahre Fahrradgeschichte am Niederrhein“ verknüpft historische und aktuelle Bezüge der Fahrradnutzung am Niederrhein. Das Themenspektrum reicht von den Anfängen des Radwegebaus am Niederrhein über die Entwicklung zahlreicher Kommunen zu fahrradfreundlichen Städten bis zur Vision eines „Radschnellwegs“, der den Niederrhein und das Ruhrgebiet verbinden wird.“
15.04.2018 – 16.09.2018
LVR-Niederrheinmuseum – An der Zitadelle 14-20

Auch in der Mediathek gibt es zur Fahrradgeschichte ein paar Darstellungen:

Himmelwärts – Hemelwarts

himmewaertsZum 2. Advent kommt   heute unser zweiter Lesetipp. Diesmal möchte ich das  Programmheft des Museumnetzwerk Niederrhein mit  Namen „Himmelwärts“ ( auf Niederländisch „Hemelwaarts“) anpreisen.  Im Museumnetzwerk Niederrhein, das zum Kulturraum Niederrhein e.V. gehört,  sind rund 50 Museen zwischen Rhein und Maas, also grenzübergreifend , zusammengeschlossen. Zum dritten Mal zeigen sie 2015 zu einem übergeordnetem Thema gemeinsam ein Jahr lang besonders Passendes aus ihren Beständen.

Diesmal geht es um das Thema religiöse Vielfalt am Niederrhein, also um Glaube und Religion an Rhein und Maas. Das Heft an sich ist schon eine abendfüllende Lektüre, die Vorfreude auf die interessanten Ausstellungen und Aktionen, die „Entdeckertipps“,  aufkommen lässt.  „Über Jahrhunderte hinweg kamen immer wieder Zuwanderer in die Niederrheinlande, die häufig nicht nur eine besondere Kultur und spezielle Fähigkeiten, sondern auch eine eigene Religion mitbrachten. „ So beginnt das Vorwort unter dem Titel Vielfalt und Toleranz. (S. 5)

Am besten legt man sich beim Lesen gleich den Kalender bereit, um die Termine für so interessante  Lesungen, wie die  im Rahmen der jüdischen Kulturtage in Krefeld,  nicht zu verpassen oder um für eine Radtour auf dem Hinsbecker-Kapellen-Radweg ein Wochenende im neuen Jahr zu reservieren.

Wer jetzt  neugierig geworden ist, für den gibt es die Seite des Museumnetzwerkes Niederrhein:   www.niederrhein-museen.de .  Doch diese Seite ersetzt keineswegs das Heft, das mit schönem Layout viel spannende Geschichte vermittelt. Das Heft gibt es hier in der Stadtbücherei. Und wer eine Spur weiterverfolgen will, der wird sicher in unserem Heimatkundebestand einige Hintergrundinfos finden.