LesART auf Platz 1 bei der Leseförderung

Wir haben den 1. Platz des Solidaritätspreis der Freddy-Fischer-Stiftung und der NRZ gewonnen. Gestern nahmen unsere beiden Vorsitzenden René Schneider und Yvonne Frericks im Essener Grugapark die Auszeichnung entgegen.

Wir freuen uns riesig. Die Anerkennung gibt uns frischen Schwung, den „Neustart Vorlesen“ in Schule und Kindergarten vor Ort oder – wie es neudeutsch heißt -, in Präsenz, weiter voranzutreiben.

Rund 25 ehrenamtliche Vorleserinnen hatten seit gut 15 Jahren in Kindertageseinrichtungen und Schulen ihren festen Platz mit regelmäßigen Vorlesungen aus Kinderbüchern. Durch die Corona-Pandemie konnten diese 1,5 Jahre nicht stattfinden. Der Zutritt in Schulen und Kindergärten war auch den Ehrenamtlichen verwehrt, auch dann, wenn der Unterricht dort stattfand. Um trotzdem das Lesen zu fördern, stellten sie Vorlesestunden, Bastelanleitungen und auch Buchempfehlungen über diese Internetseite online. Auch den Vorlesetag mit vielen prominenten Vorlesern gab es 2020 digital. Die notwendige technische Ausrüstung hat sich der Verein dazu größtenteils privat leihen müssen. Außerdem überbrückten die Vorleserinnen die Zeiten zwischen den Lockdown mit Fortbildung und dem Stöbern nach neuen Leseabenteuern. Doch auch hier mussten die Ehrenamtlichen diesmal selbst zulegen.

Denn die beliebten Benefizveranstaltungen und Lesungen wie das „Literarische Menü“, die „Weinlese“, die Bücherflohmärkte und die „Feierabend“ -Reihe, aus dessen Überschuss die Leseförderung für Kinder finanziert wird, konnten während der Pandemie nicht stattfinden und die Vereinskasse war recht leer.

So freuen wir uns auch sehr über das Preisgeld und die zusätzliche Stiftung.

Danke Freddy-Fischer-Stiftung! Danke, NRZ!

https://www.nrz.de/region/niederrhein/solidaritaetspreis-der-nrz-sie-sind-mutstifter-fuers-lesen-id233420371.html

Lesehund Oskar in der Mediathek

Lions Club und LesART spenden tierisches Projekt zur Leseförderung

Ein Hund in der Bibliothek? Ja, das gibt es immer häufiger! Seit Jahren etabliert sich auch in Deutschland nach und nach das Konzept „Lesehund“. Der Zusammenhang ist schnell erklärt: in jeder Schulklasse gibt es Kinder, die Probleme mit dem Lesen haben. Insbesondere dann, wenn sie vor den Mitschülern laut vorlesen sollen. Sprachprobleme, Leseschwäche oder einfach nur ausgeprägte Schüchternheit lassen so manche Unterrichtsstunde zum Alptraum für betroffenen Schülerinnen und Schüler werden. Genau hier setzt das Lesehund-Konzept an, das in den USA seinen Ursprung nahm und sich auch in Deutschland immer größerer Bekanntheit erfreut. „Nachweislich hat bereits die bloße Anwesenheit von Hunden eine entspannende Wirkung, denn Herzschlag und Atmung beruhigen sich, Stresshormone sinken, das Selbstvertrauen kann wachsen“, erläutert Yvonne Frericks, Leiterin der Mediathek. Jana Michels und ihre Kollegin Ramona Warmann sind tiergestützte Therapeutinnen und kommen ab dem 23. September mit Therapiehund Oskar regelmäßig in die Mediathek. In kleinen Gruppen wird abwechselnd dem Lesehund vorgelesen. Die Therapeutinnen lockern die Stunde spielerisch auf.

Mediathek und LesART freuen sich, dass das Lesehund-Projekt dank der Unterstützung vom Lionsclub Kamp-Lintfort/Rheinberg vorerst für ein Jahr finanziert werden kann. Als Kooperationspartner konnte zudem die Grundschule am Niersenberg gewonnen werden. Sie wird die teilnehmenden Kinder auswählen und in die Mediathek begleiten.


(Presseinformation der Stadt Kamp-Lintfort vom 23.09.2021, www.kamp-lintfort.de)

Bücher sind toll!

Charlotte (2) genießt ihre Bücher-Auszeit

Bücher sind toll! Findet auch die kleine Charlotte 😍
Mehr Bücher und Medien bekommt ihr über unseren Abholservice! Einfach mit dem Lese-Ausweis im Online-Katalog reservieren und zu folgenden Zeiten im Eingang der Mediathek abholen: dienstags 10-13 Uhr, donnerstags 14.30-18 Uhr und samstags 10-12 Uhr.

Buchspenden für den Sommerleseclub gesucht


Die Mediathek Kamp-Lintfort wird auch in diesem Jahr den Sommerleseclub anbieten können. Dank der Unterstützung von Stadtwerken und LesART gibt es für die teilnehmenden Kinder wieder viele spannende Geschichten zu entdecken. Da in diesem Jahr jedoch mancher Urlaub ausfallen muss, rechnet die Mediathek mit besonders vielen Teilnehmern. Daher sind weitere Buchspenden für den Sommerleseclub gerne gesehen. Die Buchhandlung am Rathaus, Moerser Straße 239 in Kamp-Lintfort hat einige Titel zusammengestellt, die dort erworben und der Mediathek gespendet werden können. Anmeldestart für den Sommerleseclub wird der 22. Juni 2020 sein.

Fast 40 Jahre Einsatz für’s Lesen

Die Redakteurin der Rheinischen Post, Anja Katzke, führte im Dezember ein Interview mit mir als Leiterin und Förderin des Vor-Lesens. Hier wurde es nun am letzten Tag des Jahres veröffentlicht. Herzlichen Dank für den sensibel geschriebenen Artikel :

https://rp-online.de/nrw/staedte/kamp-lintfort/kamp-lintfort-katharina-gebauer-ist-seit-vier-jahrzehnten-im-einsatz-fuers-lesen_aid-48056609

720 Euro für die Leseförderung

Bücherflohmarkt2018Toll. Die Akteure beim Verein LesART  haben an 2 Samstagen gut erhaltene Bücher eingesammelt und gestern einen großen Bücherflohmarkt organisiert. Nun schreibt Bernd Kloesgen, Hauptakteur der AKtion, dass 720 Euro durch den Verkauf eingenommen wurden. Die spendet LesART für eine neue Aktion zur Leseförderung. Danke, LesART. Ihr seid toll.

Schon Babys lieben Bücher

Schon mit zwei Monaten entdeckt das Baby seine Sprache: Aus Schreien wurde Schmatzen, Schnalzen, Lallen und Plappern „Ham-ma, mam-ma, dada, tata..“ Wörter helfen, die Welt zu entdecken. Manchmal kennt ein Kind ein Wort, aber begreift später, was damit benannt wird. Aus ersten Wörtern werden Sätze, Reime, Gespräche. Gespräche machen Geschichten und Geschichten finden sich in Büchern. Bücher bestehen aus Wörtern.

Marion Saul hat als Leiterin von Krabbelgruppen Erfahrung in der frühkindlichen Pädagogik gesammelt. LesART konnte sie gewinnen, auch erste Bucherlebnisse den Allerkleinsten mit deren Eltern zu vermitteln. Schon seit fünf Jahren bietet sie einmal im Monat diese Buchkrabbelgruppe für Babys ab 6 bis 18 Monaten an. „Schon die Allerkleinsten lieben Bücher und Geschichten – wenn sie von Anfang an spielerisch herangeführt werden. Und je früher dieser Lesespaß geweckt wird, desto leichter fällt den Kindern das Sprechen- und Lesen lernen.“

Krabbelgruppe für Babys bis 18 Monate startet am 3. September.  Die Bücherbabys finden dann montags um 15 Uhr im Zockerzimmer der Mediathek einmal monatlich am 03.09., 08.10., 05.11, und 03.12.2018 statt. Die Mediathek stellt eine kleine Buchauswahl zum Thema bereit.

 

Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich bis zum vorherigen Samstag, 12 Uhr. Telefon 0 28 42 / 92795-0.

 

LesART lädt zum gemeinsamen Frühstück

Rund um die Mediathek gibt es so viele ehrenamtliche Unterstützung, dass wir Hauptamtlichen manchmal gar nicht genau wissen, was die Helferinnen und Helfer so im Einzelnen machen, deren Einsatz der Verein LesART mit der Leiterin der Mediathek koordiniert.  Deshalb kam der Vorstand von LesART vor ein paar Jahren auf die Idee, einmal alle an einen Tisch zu holen und sich bei einem gemütlichen Frühstück auszutauschen. In der alten Bücherei wurde dazu eine lange Tafel im Infotreff gedeckt, wo dann rund 35 Personen Platz fanden. Das Frühstück war immer ein besonderes Ereignis zum Jahresanfang.

Hier der Bericht der NRZ über das letzte Frühstück in der alten Stadtbücherei:

Bericht vom Ehrenamtsfrühstück 2016

Die vielen Randgespräche waren auch so etwas wie eine Ideenschmiede. Im Januar ist es immer noch früh genug neue, das Lesen fördernde Ideen in den Jahresplan  einzubauen.

Nun ist es am nächsten Montag wieder soweit. Erstmals im Bistro26 werden sich Ehrenamtliche mit dem Team der Mediathek gemütlich zum Frühstück treffen. Diesmal sind zum ersten Mal auch  die Aktiven vom Heimatzimmer dabei, wenn wir gemeinsam auf ein gutes neues Jahr anstoßen.

Frühstück nach 2780 Stunden ehrenamtlicher Leseförderung

FrühstückLesART Im letzten Jahr gab es in der Stadtbücherei viele besondere Aktionen zur Leseförderung. Diese entsprangen fast alle dem großen  Engagement der Literatur- und Buchfreunde, die ehrenamtlich  über den Verein LesART engagiert sind. So konnte gleich zum Jahresbeginn ein neues Vorleseprogramm in der Kinderbücherei erarbeitet und ab März 2013 angeboten werden. Diese  Bilderbuchnachmittage und Vorlesestunden erfreuen sich eines großen Zuspruchs. Auch die Vorlesestunden in den Kindertageseinrichtungen und im Offenen Ganztag kommen nach wie vor sehr gut an.
Zwischen dem Probelauf und dem Start der Reihe „Lesestart“   lag  außerdem ein gelungener Lesesommer mit  dem Sommerleseclub und der Abschlussparty im ka-Liber-Cafe, zwei total erfolgreiche Flohmärkte und  zwei ebenso gute Autorenlesungen.
Dank ihrer Hilfe konnte ein neues Raumkonzept für die Kinderbücherei erarbeitet werden, das seit Januar realisiert wird.
Insgesamt kamen so 2780 Stunden ehrenamtliches Engagement zusammen.
Als Dank für diese positive Bilanz hatten LesART und Stadtbücherei Kamp-Lintfort diesmal etwas neues vor:
Am Donnerstag, 24.01., 9.30 Uhr luden sie alle ehrenamtlichen Helfer im Bereich der Leseförderung zu einem Neujahrsfrühstück in die Stadtbücherei.
Dies bot  gleichzeitig die Möglichkeit, dass sich Mitarbeiterinnen der Stadtbücherei und die Ehrenamtlichen einmal in lockerer Runde kennen lernen und auch über die Angebote austauschen konnten.Frühstück3

Ein gelungener 10. Vorlesetag

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Vielen Dank, dass es so etwas gibt, um zum Lesen zu motivieren.“ schreibt eine Lehrerin, die mit ihrer 3. Klasse zum  Vorlesetag in der Feuerwache war: “ .. .wir waren in der Feuerwache.
Und es war wirklich super! Allen Kindern und mir hat nicht nur das Vorlesen, sondern auch die Führung durch die Wache unglaublich gut gefallen!“ So eine Antwort motiviert uns sehr, die Organisation von 9 Klassen an 9 Vorleseorten bei 9 verschiedenen Vorlesern auch noch irgendwie zwischen all die anderen Arbeiten im November zu quetschen.  Das ist Leseförderung, die erfolgreich ist. In diesem Jahr haben alle Beteiligten  solch begeisterte Rückmeldungen gegeben – die Schülerinnen und Schüler, die Lehrerinnen und die  Vorleser, die an ihrem prominenten Arbeitsplatz eine Schulklasse empfingen. Wir von der Stadtbücherei hatten für jeden die entsprechende Vorleselektüre rausgesucht. So gab es in der Feuerwache Feuerwehrgeschichten, der Bürgermeister las aus „Stadt der Diebe“, in der Hochschule hörten die Kinder „Emma und der blaue Dschinn“, im Schwimmbad  „Wanda Walfisch“ und in der Sparkasse die witzige Geschichte „Außer Betrieb“ über die Mitarbeiter in den Geldautomaten.  Michael Rademacher, der Leiter der Feuerwache meldete dann: „aus meiner Sicht ist die Vorlesaktion gut verlaufen. Mir hat es Spaß gemacht, ich hatte den Eindruck, den Kindern auch.“  Und die Dekanin der Hochschule Rhein-Waal, die schon bei der ersten Anfrage ganz begeistert reagierte und auch ihren Stellvertreter zum Vorlesetag engagierte, schrieb: „... Für Herrn Zimmer und mich war es ein schöner Tag und die Leiterin der Bibliothek Frau Kallenbach und ihre Mitarbeiter waren auch noch am Nachmittag ganz begeistert. Wir sind alle leidenschaftliche Leserinnen und Leser und ich kann mir vorstellen, dass es noch mehr und andere Möglichkeiten gibt, bei welchen wir unterstützen können, Kindern und Jugendlichen das Lesen ans Herz zu legen. Wir stehen jederzeit für weitere Aktionen zur Verfügung und freuen uns, dass Sie an uns gedacht haben.  “  Marc Rehbusch, Leiter der PR-Abteilung der Sparkasse Duisburg, meldete zurück : „… die Lesung ist prima gelaufen. Die Kinder hatten großen Spaß, da sie ein wenig hinter die Kulissen der Sparkasse schauen konnten!  Vor und nach der Lesung habe ich die Brücke zum Buch geschlagen, in dem wir uns erst den Tresor angeschaut haben und im Anschluss an die Lesung uns die Geldautomaten zur Brust genommen haben – mussten ja schließlich prüfen, ob die Geräte „Außer Betrieb“ waren und ob Kobolde wieder eine Party gefeiert haben – wie im Buch 😉  .  Es hat großen Spaß gemacht, daher danke ich Ihnen, dass ich beim 10. bundesweiten Vorlesetag in Kamp-Lintfort meinen Beitrag leisten durfte.“  Auch die Lesung im Gewölbekeller in Kamp mit Dr. Peter Hahnen war ein toller Erfolg, wie der Pressebericht in der NRZ am 16.11.2013  zeigte.  Die Idee zu diesem neuen Konzept wurde übrigens bei einem verwaltungsinternen Austausch der Kulturanbieter geboren und bei der Bildungspartnerrunde der Grundschulen im September verfeinert.  Die neuen Partner für die Leseförderung zu begeistern, war dann Sache der Stadtbücherei und erst einmal viel Arbeit. Aber die hat sich gelohnt. Nun steht ein tolles Konzept, das sicher im nächsten Jahr mit weiteren Vorlesern und ihren Arbeitsplätzen neu aufgelegt werden kann.

Bericht zur Lesung mit Dr. Peter Hahnen in NRZ und WAZ: www.derwesten.de

Die Bücher, aus denen vorgelesen wurde, waren:

Klaus Kordon: Stadt der Diebe (Bürgermeister Prof. Landscheidt)

Davide Cali und Sonja Bougaeva: Wanda Walfisch (Kulturdezernent und Betriebsleiter Bad Dr. Christoph Müllmann)

Matthiesen, Wilhelm: Das alte Haus. (Dr. Peter Hahnen, Leiter des geistlich kulturellen Zentrums Kloster Kamp)

Cornelia Funke: Emma und der blaue Dschinn. (Dekanin Dr. Ingeborg Schramm-Wölk und Prodekan Dr. Frank Zimmer der Hochschule Rhein-Waal)

Jansoch – Geschichten. (Karl-Heinz Brand, Vorstand der LINEG)

Feth, Monika: Außer Betrieb (Marc Rehbusch. PR-Leiter der Sparkasse Duisburg)
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