Das war der Sommerleseclub, Teil 2

Im zweiten Teil des Berichts über den Sommerleseclub 2015 geht es vor allem um den Abschluss und die Party am vergangenen Samstag. Hier gibt es viele Bilder von der Abschlussparty  im ka-Liber-Cafe.  Zwei Drittel der Teilnehmer, das waren 44 Kinder und Jugendliche, die drei oder mehr Bücher gelesen hatten, waren gekommen. Spielstationen zu Wii und X-Box aber auch die beiden Kicker und der Billardtisch wurden gleich in Beschlag genommen. Gleich zu Beginn bot Jan von der Tanzschule Wille ein Line-Dance an. Das kam gut an. Die Stimmung hielt sich den ganzen Abend bis zur Urkundenübergabe, der Tombola und zum beliebten Karaoke. Alle Besucher erhielten beim Eintritt einen Fragebogen dazu, wie sie den Sommerleseclub kennengelernt haben, wie ihnen das Buchangebot gefallen hat und was sie mit der Urkunde anfangen werden.

Hier ein paar Antworten:

  1. Wieso hast du am Sommerleseclub teilgenommen? 30 Clubmitglieder antworteten aus Spaß an der Sache, 5 auf Wunsch der Eltern, 1 auf Wunsch des Lehrers.
  2. und 3. Hat dir der Club gefallen? bzw. Würdest du wieder mitmachen? 37 Ja, 2 Nein.

4. Was hat am meisten Spaß gemacht? 31 antworteten mit „Das Lesen“, 19 mal gab es die Antwort „Die Party“!

5. Durch den Club haben immerhin 11 Teilnehmer nun Spaß am Lesen und der Stadtbücherei bekommen.

Als Verbesserungsvorschläge wurden genannt: „Mehr Pink-Bücher“, „spannendere Bücher“, „mehr Beast Quest“, „nicht so dicke Bücher“, „zu viele ab 13“,  „Spiele anstatt Bücher.“ …

Wir haben nun den Sommerleseclub vom Buchangebot verlängert und noch einige besonders beliebte Reihen nachgekauft.

Und hier nun ein paar Bilder zur Abschlussparty:

 

 

 

 

 

 

 

Das war der Sommerleseclub 2015 , Teil 1

Hier ist sie nun, die Statistik des SLC 2015:

  • 100 Schüler und Schülerinnen haben sich angemeldet.   (120 Teilnehmer  im Vorjahr)
    • Davon waren :
      Davon neu in der Bücherei angemeldet: 10
      Männlich: 38
      Weiblich: 62
  • Schüler aus 12 verschiedenen Schulen haben sich beteiligt.  (8 Schulen im Jahr 2014)
    • Hauptschule: 2
      Realschule: 3
      Gymnasium: 49
      Gesamtschule: 25
      Andere: 21
  • Das Alter der Teilnehmer war:
    • bis 10 Jahre: 28
      11-12 Jahre: 45
      13 Jahre: 14
      14 Jahre: 8
      15 Jahre und älter: 5
  • 61 Schüler haben erfolgreich teilgenommen, das heißt sie haben mindestens 3 Bücher in den Ferien gelesen. (66 Mitglieder im Jahr 2014)

Das Buchangebot:

  • 174 nagelneue Bücher standen im Clubregal.  (224 neue und nicht mehr ganz so neue Bücher aus dem Vorjahr im Jahr 2014)
  • davon waren 134 Titel für die Altersgruppe der 9-12jährigen ( 133 des Gesamtangebots im Jahr 2014)
  • 783 Clubbücher wurden insgesamt von allen Teilnehmern gelesen
  • 585 Clubbücher wurden ausschließlich in der Zeit der Sommerferien gelesen.
  • Und das sind die drei beliebtesten Bücher in diesem Jahr:

Unterstützer:

  • LesARTLogo
    • 20 erwachsene „Vorwegleser“ lasen alle neuen Bücher und schrieben dazu die Fragen auf.
    • 15 Ehrenamtliche Helfer nahmen in den Sommerferien die Bücher von den Kindern und Jugendlichen entgegen, fragten die Teilnehmer zum Inhalt der Bücher und halfen bei der Buchauswahl.
    • 6 Helfer fanden sich, um die Party vorzubereiten.
  • Die Stadtwerke Kamp-Lintfort spendeten  Geld für den Einkauf von neuen Büchern Logo Stadtwerkeund im Kundenmagazin der Stadtwerke Kamp-Lintfort erschien ein großer Artikel und informierte so fast alle Haushalte in Kamp-Lintfort.
  • Über den Verein LesART spendete eine  Privatperson eine dreistellige Summe für den Kauf von Büchern.
  • Mitglieder der Werbegemeinschaft Kamp-Lintfort spendeten für die Tombola
  • 36 Bücher wurden im Rahmen der Aktion “Bücherspende für den Sommerleseclub” dem Club geschenkt ( 23 Titel im Jahr 2014)

Am Samstag werden die Urkunden bei der Abschlussparty verteilt. Dann gibt es hier die Fortsetzung.

 

 

 

Ein letztes Mal: der BIX

Bix 2015 coverzum letzten Mal veröffentlicht in diesen Tagen die Bertelsmann-Stiftung den BIX. Das ist der Bibliotheksindex, der Bibliotheken in Deutschland , eingeteilt in unterschiedliche Größenkategorien, hinsichtlich Leistung und Wirtschaftlichkeit vergleicht. Wir gratulieren der Stadtbücherei Hilden ganz herzlich zu ihrer tollen Aufstellung darin. Erst kürzlich waren einige aus unserem Team dort und haben sich gründlich umgesehen. Dabei haben wir

1. sehr viel entdeckt, was viel besser ist, als bei uns, in der Stadtbücherei Kamp-Lintfort,

2.einiges festgestellt, was wir in Kamp-Lintfort leider nicht haben, wie zum Beispiel die  so große Personalausstattung und

3. einiges mitgenommen, was wir zukünftig – spätestens in der neuen Mediathek, an der wir im Moment fleißig planen, auch so machen werden, weil es einfach und überzeugend ist, wie z.B. die Selbstabholung der Vormerkungen.

Zum Vergleich mit Kamp-Lintfort guckt man am besten in die DBS (Deutsche Bibliotheksstatistik) , denn am BIX beteiligen wir uns seit vielen Jahren nicht mehr. Einer der Gründe war, dass die Beteiligung Geld kostet, welches wir lieber in die Anschaffung von Medien gesetzt haben. Der zweite Grund war, dass wir zwar im wirtschaftlichen Vergleich gut abgeschnitten haben, aber bei den Leistungen immer ziemlich schlecht aussahen. Da die Beteiligung der anderen armen Bibliotheken in NRW  ebenfalls sehr gering war, hatten wir einfach keine Lust mehr unter den noch wenigen Teilnehmern immer das Schlusslicht zu sein, nur weil wir uns quasi  „nach der Decke strecken, um die Füße zu bedecken“ .

Übrigens: Der BIX wird eingestellt, da die Finanzierung dieser Studie nicht mehr gesichert werden kann. Mehr Informationen dazu gibt es im Bibliotheksblog der Bezirksregierung Düsseldorf.

Jegliches hat seine Zeit, …

„… , Steine sammeln, Steine verstreuen.  “ So beginnt doch ein alter Song von den Puhdys, der mir jedes Jahr im Januar in den Sinn kommt, wenn die Jahresstatistik erstellt und ausgewertet  wird und wir gleichzeitig das neue Jahr „fein planen“.  Steine sind im übertragenen Sinne dann die Medien, deren Nachfrage wir vor allem nach den Ausleihzahlen bewerten. Aber auch die Statistik zur Leseförderung und zur Vermittlung von Medienkompetenz, die Zahl der Bürger, welche die Stadtbücherei nutzen und die Zahl der Aktionen, die wir mit Schulen und Kindergärten gemacht haben wird ausgewertet.   Dazu schickt uns das Rechenzentrum einen Pappkarton voll Endloslisten.  Zu jedem der rund 65.000 Medien steht dort die Ausleihstatistik der letzten 5 Jahre. Damit wandern wir dann am Regal entlang und werfen raus, was nicht mehr gefragt ist. Manchmal tut es einem schon richtig weh, was da „verstreut“ wird, weil der Platz einfach nicht ausreicht für Medien die zwei Jahre und mehr nicht gefragt werden. Die Stadtbücherei hat einfach keinen Platz zum Archivieren und es ist auch nicht ihre Aufgabe. Denn dafür gibt es das Bibliotheksnetz in Deutschland, darüber jede einmal von der  deutschen Bibliothek erfasste Schrift geliefert werden kann, auch Jahrzehnte nach dem Erscheinungsdatum.  Wer will kann ja einmal eine Anfrage in den Katalog des Hochschulbibliothekszentrums richten: digibib

Und außerdem hat die Stadtbücherei seit 2012 die Endnutzerfernleihe, über die nun nicht nur in der Bücherei sondern auch bequem von zu Hause aus bestellt werden kann…

Wie es funktioniert, steht auf unserer Homepage: fernleihewww.kamp-lintfort.de/stadtbuecherei  Fernleihe.