Laterne, Laterne – leuchtet im Advent so gerne

Unter unserer Q-Thek finden sich seit zwei Wochen viele Ideen und Bastelanleitungen zur Advents- und Weihnachtszeit.  Das Angebot kommt gut an und wir legen oft nach.  Gerade zurückgekommen ist das „Ravensburger Kindergartenbastelbuch Weihnachten“ , welches  nun neben den Anleitungen zum Krippenbau auf seinen Einsatz wartet. Rezepte für die Weihnachtsbäckerei, Adventskalender im Last-Minute-Stil und Theaterstücke für die Weihnachtsfeier sind noch vorhanden, doch die originellen und neuen Ideen sind schon vergeben. Bereits im September fragen die ersten nach den Anleitungen. für Basteleien und Schmuck, die dann auf dem Weihnachtsmarkt verkauft werden.

Darüber verbreiten die Sankt-Martins-Laternen der  Grundschulen freundliche Vorweihnachtsstimmung. Sie haben sich am „Saturnring“ des Leuchttrichters eingereiht . Das Q unserer Q-Thek schwebt nun nicht mehr allein am Saturnring unter dem Büchereihimmel.  So klingt das Jahr mit einem schönen Beweis unserer guten Kooperation mit den Grundschulen in Kamp-Lintfort aus.

Laternen Q-thek

Vom Touchpult zum Quellentaucher

Ein Teil der Q-Thek-Ausstattung in den „Lernort-Bibliotheken“  ist das Touchpult. Es „bietet die Möglichkeit, sich spielerisch zu informieren. Mit seiner Hilfe soll der Touch  aus Q-thek NRW 2011Besucher einen ersten Überblick über die Angebote der Bibliothek erhalten…..“ *

Hier in Kamp-Lintfort haben wir auch das Grundkonzept der Stadtbücherei hinterlegt, ein Memory, Bilder zu den letzten Veranstaltungen, Newsletter der Bildungspartner, ein Wegweiser… eben das, was wir gerade als interessant erachtet haben.  Anfangs haben es sehr viele Besucher genutzt. Doch im letzten Jahr waren es fast nur noch Kinder, die gerne ein Memory darauf spielten oder nach neuen Büchern oder Bildern zu Veranstaltungen suchten.  Bei den Besuchen der Erst- und Zweitklässler präsentierten wir dort das jeweilige Bilderbuch als Touchkino., denn eine Gruppe lässt sich davor sehr gut im Halbkreis aufstellen.  Wir änderten das Design der Einstiegsseite, aber dann flimmerte es nur noch und fiel dann ganz aus.  Die Ursachenforschung ergab, dass der LCD-TV-Bildschirm einfach kaputt ist. Und das ist gerade das teuerste Teil des ganzen. Nun fragen wir uns, sollen wir ihn ersetzten?

Zur Zeit läuft in Köln, wo es auch so ein Touchpult im Q-Thek-Bereich gibt in Zusammenarbeit mit der Uni Konstanz ein Entwicklungsprojekt mit dem Namen „Quellentaucher“.  Im Bibliotheksblog der Bezirksregierung Düsseldorf wurde ausführlich unter dem Titel „Informationsrecherche im Tiefenrausch“ darüber berichtet: oebib.wordpress.com/2014/03/19/

Vielleicht sollten wir die Ergebnisse erst abwarten und uns dann zu etwas passendem entscheiden?

Und außerdem: In gut 18 Monaten werden wir vielleicht ein neues Pult bekommen, das die Innenarchitekten zur Gesamteinrichtung der neuen Mediathek passend entwerfen.

siehe: Q-Thek – innovative Bibliotheksräume. Ergebnisse des Projektes „Lernort Bibliothek“ Nordrhein-Westfalen 2011

1000 Blumen!

LaGa2020_Signatur

Plakate, Flyer, Postkarten und Aufkleber mit diesem Logo schmücken gerade die Q-Thek. Wir informieren über die Bewerbung, im Jahr 2020 die Landesgartenschau in Kamp-Lintfort zu präsentieren. Es wäre für alle Kamp-Lintforter toll, wenn  die Blumenbeete des Terrassengartens mit denen am Pappelsee und am Wandelweg zu einer neuen „Parktrasse“ zum alten Zechengelände führen würden, wo dann außerdem noch Spielwiesen, Kletterberge und Blumenhäuser die Besucher und Einwohner erfreuen.  Kamp-Lintfort, das sind vor allem die Bürger dieser Stadt. Deshalb kann jeder etwas zur Bewerbung beitragen: Hier in der Q-thek  gibt es Samentütchen zum Mitnehmen! Macht mit und streut die Samen aus, damit die Jury beim entscheidenden  Besuch im September durch eine blumige Stadt wandelt.

Die zweite Idee:     FLaGa 2altet 1000 Blüten! In Japan gibt es die Legende, dass die Götter demjenigen einen Wunsch erfüllen, der 1000 Kraniche gefaltet hat. In Kamp-Lintfort haben die Sekundarschüler die Idee, 1000 Origami-Blüten zu falten, damit der Wunsch LaGa-Stadt 2020 zu werden, in Erfüllung geht.  Macht mit und faltet Origami-Blüten!  

Am 09.06.2010 ist das nächste große Treffen, die Arena LaGa 2020, an dem diese und noch viele andere Ideen vorgestellt werden.

Hier klicken, um zur Bewerbung zur Landesgartenschau 2020 zu gelangen: https://www.kamp-lintfort.de/C1257611002BEDAF/html/64E8335F4CA46FFAC1257D8F0051C414?opendocument

In der Q-Thek stehen auch einige Bücher mit Anleitungen zum Origami-Falten. Online gibt es  Anleitungen zum Falten von Origami-Blüten z.B. unter diesem Link: http://www.besserbasteln.de/Origami/origami_pflanzen_und_blumen.html

Reichsprogrome im November 1938

Die Erinnerung an die Reichsprogrome in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 wurden durch die diesjährigen Feiern zum 25. Jahr des Mauerfalls fast verdrängt. Doch der Leistungskurs Geschichte des Georg-Forster-Gymnasiums hat sich ganz bewusst für dieses Thema entschieden, als die Frage im Raum stand, welchen historischen Gedenktag sie im Herbst in der Stadtbücherei dokumentieren. Bereits bei einem Besuch im September hatten die Schüler Romane, Biographien und Berichte zur Judenverfolgung entliehen. Bis Freitag, 05.12. sind nun die Ergebnisse der Auseinandersetzung mit dem Thema in der Q-Thek unter dem Titel: „Würdest du deine Freunde und Bekannten verraten, um nicht selbst getötet zu werden? “ zusehen.  Die Schüler haben  selbst über ihre Arbeit mit dem Thema geschrieben:

“ In jener Nacht vor 76 Jahren demonstrierten die Nationalsozialisten, was sie mit den jüdischen Mitbürgern vorhatten. Sie nannten diese Nacht verharmlosend „Reichskristallnacht“, der etwa 400 Menschen zum Opfer fielen. Tausende Synagogen,  jüdische Friedhöfe, Versammlungsräume, Geschäfte und Wohnungen von Juden wurden zerstört oder in Brand gesetzt. Es war der organisierte Übergang von Diskriminierung bis hin zur späteren systematischen Verfolgung der Juden, die in den Holocaust überging und Millionen von Menschen im weiteren Verlauf das Leben kostete. „

Die Schüler möchten mit ihrer Darstellung zum Beispiel

„einen Einblick in „Schindlers Liste“ verschaffen, die komplett ausgelegt ist. …  Auch wurde ein Spiel entworfen, dass sich auf das Bilderbuch „Judith und Lisa“ bezieht….. Der Titel des Spiels lautet „1944 – Spiel des Lebens“, bei dem die Spieler selbst auf der Flucht vor den Nationalsozialisten sind und das Überleben allein von den gezogenen Ereigniskarten abhängt und es nur mit sehr viel Glück ein Entrinnen gibt. Man realisiert, wie viel Glück und zufällige Wendungen ein Einzelner erleben musste, um dem Konzentrationslager zu entgehen und zu überleben. Fragestellungen, die die moralische Integrität betreffen, schlagen einen Bogen in die Jetztzeit: Würdest du enteignen, verraten, wegnehmen, um Wohlstand zu erhalten oder davonzukommen?“

Die Ausstellung ist als Mahnung gedacht. Mit der Beschäftigung mit dem Thema „Holocaust“ wird deutlich, dass so etwas nicht noch einmal passieren darf.  Und das wollen die Schüler erreichen.

 

 

Massai – Leben mit dem Nomadenvolk in Tansania

Seit Montag gibt es eine afrikanische Ausstellung in der Q-Thek. Auf einem bunten Batiktuch stehen Bilder und Bücher aus und über Tansania, eine Kokosschneidemaschine, Trommeln und Ketten hat die Ausstellerin von ihrer letzten Reise zu den Massai mitgebracht, die sie nun hier dekoriert. Damit wollen wir das Projekt einiger sehr engagierter Helfer unterstützen, die in Tansania eine Schule für das Volk der Massai aufbaut. Gerade haben wir auch einen afrikanischen Basar aufgebaut, aus dessen Verkaufserlösen die Schule in Afrika unterstützt wird. Angelika Wohlenberg, die als Hebamme und Krankenschwester seit über dreißig Jahren in Afrika lebt, – auch „Mama Massai“ genannt, ist im Rahmen ihrer Vortragsreihe nun in Kamp-Lintfort angekommen. Am Vormittag erzählte sie den Schülern der Ernst-Reuter-Schule vom Leben in Tansania, heute Abend ab 19:30 Uhr berichtet sie in der Stadtbücherei für alle Interessierten.  Auch die Autorin Hannah Schott, die zwei Bücher über das Projekt schrieb, wird kommen.

Wer mehr über das Projekt wissen will und es unterstützen möchte, schaut am besten auf die Homepage des Vereins „Hilfe für die Massai“ :  www.massai.org

 

Ackerhelden in der Q-thek

In der Mitte unserer Stadtbücherei  leuchtet weit hin sichtbar der „Trichter“ der Q-Thek als Symbol für zuverlässige Informationen und Wissensvermittlung. Im Wechsel stellen wir dort Medien zu besonderen Ereignissen aus. Im letzten Frühjahr hatten wir das Thema „Wildkräuter“, das sehr gut ankam. Also planten wir  in diesem Jahr als Thema „Biogärtnern„.

Aber – die Q-Thek jeweils so zu dekorieren, dass  die Aufmerksamkeit der Besucher erregt wird, ist für uns vom Team nicht immer einfach.  Diesmal hatten wir Glück. Durch Zufall ergab sich für das Thema „Ackerbau“ eine Kooperation, die eine attraktive Darstellung verspricht:

Die „Ackerhelden“ bieten in Hoerstgen auf dem Bauernhof der Familie Bird  Bio-Gemüseäcker an. Unter dem Motto „Ackerheld werden und knackfrisches Gemüse selbst anbauen und ernten“ kann jeder zum Hobbylandwirt werden und dort gegen kleines Geld seine eigene Furche bestellen. Ein kleiner Haufen Erde, etwas Dünger und einige erste Gemüsepflanzen werden vorher in die Bücherei statt in diese Furchen gebracht, um unsere jahreszeitliche Ausstellung ein bisschen attraktiver zu gestalten. Gleichzeitig können die Besucher mehr über das Konzept der „Ackerhelden“ erfahren, die ab Ende April mit dem Gemüseanbau nach strengen Richtlinien der Bio-Anbau-Verbände starten.2014-04-07_ausstellung_ackerhelden-internet

Wer sich schon einmal online informieren möchte, hier die Links zu den Kooperationspartnern:   Ackerhelden GmbH: www.ackerhelden.de

Haus Frohnenbruch, Familie Bird: www.frohnenbruch.de

 

Kräuter

 

Geld oder Leben

Im März präsentieren wir in der die Q-Thek das Thema der diesjährigen Duisburger Akzente: Geld oder Leben.  Im Team planten wir die nächsten Ausstellungen. Anregungen finden wir meistens in der Presse, bei Auskunftsgesprächen oder über den Trend der Neuerscheinungen.  Für die nächsten Monate kamen einige Vorschläge zusammen: Zum Beispiel:  „Ritterzeit“, angeregt durch einen Besuch der Burg Nideggen, die ein schönes Rittermuseum besitzt. Allerdings fehlte es uns hier an der spektakulären Dekoration. Oder hat jemand eine Rüstung für uns?  Ein weiterer Vorschlag war „Alles Plastik?“ , seit einiger Zeit ein Trendthema und aktuell angeregt durch die Fastenaktion der Neukirchen-Vluyner evangelischen Kirchengemeinde, die zum Verzicht aufruft.  Es ist sicherlich ein wichtiges Thema, aber uns gefiel „Geld oder Leben“ für den März besser. Denn erstens möchten wir zum Besuch der Duisburger Akzente anregen, die nicht nur ein interessante Literaturprogramm zum Thema bieten. Zweitens hatten die Kollegen im Team bei dem Slogan so viele unterschiedliche Vorschläge, welche Medien wir damit in Verbindung präsentieren könnten, dass es auf jeden Fall eine spannende Ausstellung werden wird. Nun präsentieren wir zum Thema Geld ganz unterschiedliche Sachmedien aus dem Ratgeberbereich, aus den Sozialwissenschaften und der Wirtschaft. Außerdem gibt es analog zu den Akzenten eine kleine Auswahl aus Belletristik, Jugendliteratur und aktueller Gegenwartsliteratur. Wir hoffen, die Auswahl kommt an und wird gut  mitgenommen. Noch nicht entschieden haben wir, in welcher Farbe wir das ganze durch den Leuchttrichter illuminieren: Neid-Gelb oder Wachstums-Grün oder Geld-muss-fließen-Blau?  Kommt mal gucken.

Der Link zu den Duisburger Akzenten: www.duisburger-akzente.de akzente

Jahreszeiten in der Q-thek

Gerade befindet sich die 5. Jahreszeit auf ihrem Karneval2Höhepunkt: In Kamp-Lintfort wirbt man um Publikum und der Kamp-Lintforter Karnevalsverein Osterbasteln2lädt zu Damen- und Herrensitzung und natürlich zum Rathaussturm an Weiberfastnacht. Für alle, die diese Jahreszeit lieben und mitfeiern wollen, haben wir die Q-thek dekoriert und ein paar Ideen zu Kostüm, Schminke und Büttenrede bereitgelegt.
Für die, die sich lieber auf den Frühling und Ostern freuen gibt es kreative Ideen auf der zweiten Themeninsel der Q-thek. Denn kaum ist Weihnachten vorbei, so kommen die ersten Fragen nach Bastelanleitungen zu Ostern.
Ähnlich wie die Weihnachtsbücher lagern sie die meiste Zeit des Jahres im Magazin und werden nur bei Nachfrage und im Hinblick auf die Frühlingssaison hervor geholt. Nachfragen sind also bei uns sehr beliebt, wenn Ihr etwas nicht findet. Wir sind zwar nicht im „Winterschlaf“, aber trotzdem ist so ein Anstubser manchmal sehr hilfreich.

Den 1. Preis für „Wo ist mein Hut?“

Seit Freitag, 11.10.2013 stehen die Träger des diesjährigen Jugendliteraturpreises fest. In der Sparte Bilderbuch erhielt ihn Jon Klassen für sein Bilderbuch „Wo ist mein Hut?“.   Auch die Preisträger in den anderen Sparten Kinderbuch, Kindersachbuch, Jugendbuch und Preis der Jugendjury wurden in Frankfurt bekannt gegeben.  Nicht alle Bücher, die in diesem Jahr für den Preis nominiert wurden, konnten uns begeistern. Wer sich selbst informieren will, der kann zur Zeit in der Q-thek alle 26 Titel begutachten.

Am 30.10. werden außerdem Renate Kloesgen, LesART, und Katharina Gebauer, Stadtbücherei, die Bilder- und Kinderbücher kritisch auf ihre Vorlesetauglichkeit prüfen.

Die Bücher sind für die Dauer der Ausstellung nicht ausleihbar, sie können wohl vorgemerkt werden. header2013

Was wären Bibliotheken ohne Brecht, Tucholsky, Freud, …????

Am 10. Mai jährte sich der Tag der Bücherverbrennung durch die Nationalsozialisten zum 80sten Mal.  Diesen Tag nehmen wir zum Anlass, um zu zeigen, was in Bibliotheken fehlen würde, würden die nationalsozialistischen Verordnungen von 1933 heute noch gelten. Um die Q-thek stapeln sich die Bücher, die damals verbrannt wurden. Es sind gerade solche, deren Inhalte so zeitlos sind, dass sie nach 80 Jahren noch in Bibliotheken zu finden sind. Sie zählen zum Grundbestand. Was wäre die deutsche Literatur ohne Tucholsky, Brecht oder die „Mann s“? Auch was nicht mehr in öffentlichen Bibliotheken zu finden ist, wird von der Wissenschaft  benötigt. Viele Werke der Gesellschaftswissenschaften basieren auf dem Gedankengut von Freud, Fromm, Marx , Engels und vielen anderen.  Sogar in Mathematik gäbe es eine gravierende Lücke: Einsteins Relativitätstheorien!

Schüler aus dem Religionskurs der UNESCO-Schule haben Plakate mit Originalzitaten gestaltet.  In den Regalen hat der Verein LesART Hörstationen aufgebaut, an denen aus den verbrannten Büchern gelesen wird. Ergänzt wird dies  durch eine Dia-Show in der Screenbox mit Dokumenten der Zeit im digitalen Bilderrahmen.

Dieser Gedenktag ist als Mahnung zu verstehen, solch eine Zensur niemals mehr zuzulassen. Auch in anderen Städten finden Aktionen statt, die auf der Seite www.buecherlesung.de  zu finden sind.