Grüße an Pip Bib

Das ist Pip:  pipPip ist eigentlich ein Koffer und zwar einer aus der Mobi-Dig-Familie der Fachstelle für öffentliche Bibliotheken. Pip Bib enthält viele tolle Sachen; das sieht man zwar seinem Seemannshemd nicht an, aber mit ihm haben wir im Team der Stadtbücherei  viele neue „mobile Endgeräte“ kennengelernt, die für öffentliche Bibliotheken interessant sind. Denn darauf kann man bekanntlich viele Informationen lesen, Bücher herunter laden und Ereignisse mit Text, Ton, Foto oder Film anderen mitteilen. Eigentlich kennt ja jeder irgend etwas aus diesem Koffer, aber unsere Kunden haben jeder ein anderes Gerät und oftmals ein anderes Problem.Da wir selbst aber unmöglcih immer ad hoc auf dem neuesten Stand der Technik sein können, kam die Arbeitsstelle für öffentliche Bibliotheken auf die Idee, die Mitarbeiter in Bibliotheken sich selbst schulen zu lassen, in dem sie einen Koffer voll E-Reader, Tablets und Laptops an lernwillige Büchereiteams verleiht. Zu Beginn gab es einen Einführungsworkshop durch Herrn Ehlen, Bez.-Reg., Düsseldorf. Er brachte auch eine Aufgabenliste mit, an der wir dann 18 Tage lang üben durften. Damit sich jeder die Zeit dafür neben dem Alltagsaufgaben nehmen konnte, wurden die gewählten Übungsstunden im Dienstplan berücksichtigt. Es war schon eine besondere Zeit. Die erste Schwierigkeit war, dass die Aufgaben nur im Internet zu finden waren. Wie man das bei Hausaufgaben so macht, wollten wir sie uns auf den Tisch legen und dann der Reihe nach bearbeiten. Doch das war dann schon die erste Klippe: Ausdrucken ging nicht, jede Seite enthielt nur einen Buchstaben. Schnell den Drucker aus, Druckaufrag löschen…   und mit dem ganzen Kram an die PC-Insel, wo während der Schließungszeit am besten zu zweit oder zu dritt gearbeitet werden kann. Denn auch hier galt beim Lernen. Drei kriegen mehr raus als Einer!
Wir hatten zudem das Glück, dass in diesen Übungstagen Maren als Praktikantin  für ihr FH-Studium in Köln im Haus war und bei vielen Übungsstunden dabei sein konnte. Sie kannte die Geräte zwar auch nicht, aber hatte zum Beispiel die Idee im Internet Bedienungsanleitungen zu suchen, wenn sich eine Funktion nicht erschließen wollte. So konnten fast alle Übungsaufgaben gelöst werden, bei Sonne schlechter als im Schatten, via Hotsplots manches gar nicht, dafür aber über mobiles Internet oder das häusliche W-Lan-Netz.  Unser Resumee: Es war sehr lehrreich, mit Pip zu arbeiten, aber eigentlich bräuchten wir alle noch viel mehr Übung. Doch woher im Alltag die Zeit nehmen???

Nun wünschen wir Pip eine gute Weiterreise.

EDV_Seminar2013_MobiDig_13_06_06_2.pdf