LESESTART – Vorlese- und Literacy-Angebote

Die neue Reihe startet in dieser Woche. Dank der ehrenamtlichen Vorlesepatinnen im Verein LesART werden drei Vorlesereihen für Kinder im Kindergartenalter und jünger angeboten:

1. Bücherbabys – Marion Saul, erfahrene Krabbelgruppenleiterin, lädt Babys bis 18 Monate und ihre Eltern einmal im Monat mittwochs um 10 Uhr ein, spielerisch und mit Gesang in die Welt der Bücher einzutauchen. Denn wie kann man besser die Sprachentwicklung fördern, als durch regelmäßiges Vorlesen? Was es dabei zu beachten gibt, erklärt Marion Saul den Eltern und gibt auch neue Vorlesevorschläge.  

2. Geschichten aus dem Erzähltheater – Christine van Straelen lädt alle Kinder ab 3 Jahren zum Bilderbuchkino. Am Kamishibai lässt es sich wunderbar in die Welt der Bilderbücher eintauchen. An jedem dritten Freitag um 16 Uhr findet diese Vorlesestunde statt.  

3. Geschichten hören, Geschichten erleben – Ulla Kosters und Birgit Kames lesen jeden 2. und 4. Freitag im Monat um 16 Uhr ein besonderes Bilderbuch vor und laden alle Kinder ein, anschließend zum Buch zu basteln oder zu malen. Das macht auch noch Erstklässlern Spaß.  

Das Programm „Lesestart“ liegt in der Mediathek aus und ist in den Kindergärten erhältlich. Alle Veranstaltungen sind kostenlos. Eine kleine Spende für Bastelmaterial und ähnliches ist willkommen. Anmeldungen sind auch telefonisch möglich unter der 02842 927950.

Den Flyer mit den Terminen kann man hier herunterladen: Lesestart Flyer Herbst 2017

 

Jugendfestival startet heute

 

heißt nun, was 2006 noch  juvival war: Das Jugendfestival der katholischen Kirchengemeinden am Kloster Kamp. Heute startet es  mit neuen Partnern, neuen Ideen und jungen Menschen aus Kamp-Lintfort und den Nachbarstädten. „Eingeladen sind junge Leute ab 16 Jahren, die oftmals vor vielen Entscheidungen stehen, wie sie ihr Leben weiter gestalten wollen. Zukunft und Gegenwart sind ein Experimentierfeld für die eigene Identität…. „ schreiben die Veranstalter, die auch die Stadtbücherei und LesART eingeladen hatten, mit zu feiern und sich und das Angebot für Jugendliche dort zu präsentieren. Leider mussten wir absagen, da wir zur Zeit ziemliche Personal-Engpässe haben und schon Probleme das Tagesgeschäft zu meistern.  Wir möchten aber auf diesem Weg den Veranstaltern viel Erfolg und allen Teilnehmern ein tolles Festival wünschen.  In zwei Jahren sind wir bestimmt dabei.

Q-thek in der Stadtbücherei Kamp-Lintfort gefeiert

„Hier hat sich aber viel verändert“. Schon beim ersten Betreten stutzten heute die rund 50 geladenen Gäste. Ein futuristisch anmutendes Leuchtobjekt, ein Touchscreen-Pult, das ein bisschen wie ein überdimensionales iPad aussieht, glühende Sessel, Bücher und digitale Bilderrahmen auf Halterungen, die an Notenständer erinnern, stehen dort, wo vor zwei Monaten noch eine riesige Verbuchungstheke als Herz der Bücherei fungierte. Die Q-thek steht nun zwar schon etwa vier Wochen, noch ist nicht alles so eingerichtet, wie von Verena Wamser geplant, trotzdem haben wir heute gefeiert: Dr. Christoph Müllmann, Kulturdezernent der Stadt, und Petra Büning, Leiterin der Fachstelle für öffentliche Bibliotheken im Regierungsbezirk Düsseldorf, haben nun ganz offiziell die Q-thek präsentiert. Diese soll den gewandelten Auftrag der Bibliotheken repräsentieren, in der Informationen aus virtueller Quelle, aus physisch greifbaren Büchern, von digitalen Speichern und von Menschen persönlich dem Informationssuchenden übermittelt werden.

Trichter, Ufo oder Raumschiff Orion nennen die Besucher das Leuchtobjekt, das Architektin Verena Wamser für die sieben Pilotbibliotheken im Landes weiten Projekt „Lernort Bibliothek zwischen Wunsch und Wirklichkeit“ als Corporate Design-Element geschaffen hat.Die Gäste erfuhren in den Vorträgen viel von der Idee, der Arbeitsweise der Lernortgruppe und den Zielen, die sich die Stadtbücherei mit den anderen „Lernortbibliotheken“ gesteckt hat.

Hier ein paar Eindrücke von heute:

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Abstimmung für KaLi 50 Plus Geisbruch

Vital in Deutschland Abstimmung

KaLi 50Plus ist die Inititative in Kamp-Lintfort, die aktiv an der Gestaltung der Zukunft für Senioren in ihren Stadtteilen arbeitet. Die aktiven Ehrenamtler aus dem Geisbruch waren auch unser Kooperationspartner bei der Lesung mit Oliver Uschmann und diskutierten mit den Jugendlichen der Realschule über Games und Gamer . Nun haben sie sich beworben um den Preis beim bundesweiten Wettbewerb Vital in Deutschland. KaLi 50 plus Geisbruch ist bereits auf Platz neun. Wir unterstützen den Aufruf zur Stimmabgabe gern. Wählt hier.

Neuer Stadtfilm Kamp-Lintfort

Ka-Li BluerayDer neue Film über Kamp-Lintfort ist als DVD oder als blu-ray nicht nur  im Bürgerbüro und an weiteren Verkaufsstellen sondern auch in der Stadtbücherei zum Preis von € 5,00/€ Ka-Li DVD8,00 zu bekommen. Ein DVD-Exemplar ist auch im Ausleihbestand vorhanden und kann entliehen werden.

Der Bergbau lebt!

Mittwoch hatte es wieder kräftig gerappelt. Der Bergbau ließ die Regale beben, nicht nur manches Buch in der Bücherei fiel vom Ständer, auch zu Hause klirrten die Gläser im Schrank. Es stand  tags drauf auch  in der Zeitung. Ich hatte noch Urlaub und las gerade einen Roman aus der Sagenwelt des Bergbaus, als durch Girondelle 5 in 1000 Meter Tiefe im nahe gelegenen Repelen  etwas zusammen stürzte. Das Thema des Romans war eigentlich ganz passend. Es spielte in Bochum, also im Pott. Im Buch jedoch zeugt vor allem Bergbaumuseum und  Museumsstollen davon. Die Helden sind zwei Kinder, die von den sagenhaften Schwarzmännchen und Blaukobolden in „Tote Männer“ gelockt werden. Die Großeltern der Helden haben in ihrer Jugend dort in dem ein oder anderen Streb noch gearbeitet. Doch leider kommt in dem Buch „Die Hüter des schwarzen Goldes“ von Inge Meyer-Dietrich und Anja Kiel keine Spannung auf. Es wirkt so bemüht und erklärend, als sei es ein Beiwerk zur Museumspädagogik. Selbst wenn dabei die Erde bebt, bleibt das Gefühl von Schullektüre.  …

Schade, es gibt so wenig Romane über den Bergbau und spannende scheinbar gar nicht. Die Bücher und DVDs, die es im Regal zur Bergbautechnik gibt, sind da schon spannender.  Da geht es ja auch um lebenden Bergbau.

Vielleicht schreibt ja mal einer einen wirklich spannenden (Jugend)roman zum Bergbau, so lange er noch hier lebt (und manchmal bebt)?