Geschichte der Landwirtschaft in Kamp-Lintfort

Heinz Ermen, Landwirt in Kamp-Lintfort a.D., stammt aus einer alten Kamp-Lintforter Bauernfamilie. Am Dienstag, den 2. Oktober 19:30 Uhr, berichtet er in der Mediathek über die Geschichte der Landwirtschaft Kamp-Lintforts. In seinem Vortrag beginnt er mit der Klostergründung der Abtei Kamp durch die Zisterzienser. Anschließend macht er einen Zeitsprung ins 18. Jahrhundert und stellt die schwere Landarbeit der „Eine-Kuh-Bauern“ als Tagelöhner und im Nebenerwerb mit Ziegelbrand, Obstanbau und Holzschuhmacherei dar. Über die „Zwei-Spänner-Bauern“ schlägt Ermen dann den Bogen in die heutige Zeit zu den großen Höfen in der Umgebung von Kamp-Lintfort.

Grundlagen des Vortrags sind die Recherchen von Heinz Ermen in der Familiengeschichte und in Dokumenten und Büchern des Vereins Niederrhein und Berichte aus seinem Buch „Ich kann mich noch gut erinnern“ aus dem Jahr 2009.

Der Verein Niederrhein stellt außerdem Material aus seinen heimatkundlichen Beständen zur Verfügung.

Kamp-Lintforts Landwirtschaft im Wandel der Zeit:

2. Oktober, 19:30 Uhr

Mediathek Kamp-Lintfort
Freiherr-vom-Stein-Str. 26
47475 Kamp-Lintfort

Der Eintrittspreis inklusive eines Getränks beträgt 5 Euro. Karten gibt es im Vorverkauf in der Mediathek und in der Buchhandlung am Rathaus sowie an der Abendkasse.

Geschichte der Landwirtschaft

„Tief im Westen“

 

Tief im WestenStefan Moitra hat „ein Jahrhundert Steinkohlenförderung am linken Niederrhein“ in diesem neu erschienenen Band des Deutschen Bergbau-Meuseums Bochum beschrieben. „Von Friedrich Heinrich zum Bergwerk West“ heißt es weiter im Untertitel des reich bebilderten Bandes. Natürlich haben wir uns zwei Exemplare des Werks gesichert, die nun in der Stadtbücherei auf heimatkundlich Interessierte warten.