LAN-Party für Eltern und Pädagogen

Kinder und Jugendliche begeistern sich für Computerspiele. Dieser Faszination, die digitale Spielwelten für die jüngere Generation besitzen, stehen Erwachsene dagegen oft ratlos gegenüber. Für Mittwoch, 21. März, lädt die Mediathek Kamp-Lintfort gemeinsam mit dem Georg-Forster-Gymnasium sowie der UNESCO-Schule alle interessierten Eltern von 16.30 bis 21.00 Uhr zu einer „Eltern-LAN“ ein: Eine LAN-Party für Eltern und Pädagogen. Diese Veranstaltung schlägt die Brücke zwischen den Generationen und gibt Eltern wie Pädagogen Einblicke in jugendliche Medienwelten.

Die Veranstaltung ermöglicht Eltern und Lehrkräften, Computerspiele selbst auszuprobieren und sich darüber auszutauschen: Erfahrene Medienpädagoginnen und Medienpädagogen führen zunächst in die Faszinationskraft digitaler Spielwelten ein. Anschließend können die Teilnehmenden zwei Spiele selbst ausprobieren und sich dann über die gesammelten Eindrücke austauschen und darüber diskutieren. Auf dem Programm stehen auch konkrete Anregungen und Ideen, wie man mit Kindern und Jugendlichen ins Gespräch über Games kommen kann. Ziel ist es, dass die Erwachsenen am Ende Games und Gamer besser verstehen können. Dieses medienpädagogische Angebot ist eine gemeinsame Veranstaltung von spielbar.de, der Plattform der Bundeszentrale für politische Bildung zum Thema Computerspiele, dem Spieleratgeber-NRW des Vereins ComputerProjekt Köln e.V. und der Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW e.V. Die Eltern-LAN in Kamp-Lintfort wird in Zusammenarbeit mit der Mediathek Kamp-Lintfort sowie dem Georg-Forster-Gymnasium und der UNESCO-Schule veranstaltet.

Interessierte Eltern und Lehrkräfte können sich ab sofort bei der Mediathek Kamp-Lintfort per Telefon 02842 927950 oder per E-Mail an mediathek@kamp-lintfort.de anmelden. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt, entscheidend ist daher die Reihenfolge der Anmeldungen.

 

 

Zocken in der Mediathek Kamp-Lintfort

Es hat sich herumgesprochen: In der Mediathek gibt es ein Zockerzimmer,   mit einer WiiU-Konsole und einer PS-4 -Station kann gedaddelt werden. Zusätzlich gibt es eine X-Box, die bei besonderen Gaming-Events aufgebaut werden kann.

Zunächst war vorgesehen, diesen Raum Jugendgruppen über eine verantwortliche Person zu überlassen. Gruppen können, wann immer sie wollen, das Zockerzimmer nutzen. Dazu melden sie sich an, die verantwortliche Person der Gruppe erhält über ihre Mediathek-Karte freien Zugang zur Open Library und kann damit auch in das Zockerzimmer wenn die Mediathek geschlossen ist. Was gespielt wird, kann sich jede Gruppe selbst aussuchen. Vom Team der Mediathek werden die Spiele dann bereits eingelegt.

Soweit die Idee, doch recht schlecht die Nachfrage der Gruppen , um so größer die von den jugendlichen Besuchern tagtäglich in der Mediathek.

So hat sich das Team entschlossen,  das Konzept zu erweitern.  Alexandra und Marius, die sich zum Thema Gaming in Bibliotheken besonders fortgebildet hatten, entwickelten ein neues Konzept. Bereits in den Sommerferien konnten alle, die mindestens einen Stempel im Logbuch hatten, an den freien Zockernachmittagen teilnehmen.

Das Konzept:

  • Es soll ein freies Spielen während der Öffnungszeiten der Mediathek möglich sein.
  • Termine: Dienstags & donnerstags jeweils von 15:00 – 17:30 Uhr (Nachmittags, nach der Schule).
  • Gespielt werden sollen möglichst Mehrspieler-Spiele für 1-4 Spieler, bis maximal USK 6. Die Spiele sollen nach Möglichkeit wöchentlich gewechselt werden und auf einem Würfel als Bild dargestellt werden. Sowohl die PlayStation 4 als auch die WiiU haben eine Kindersicherung, wodurch nur Spiele bis USK 6 gestartet werden können, und andere Funktionen wie z.B. ein Internetbrowser gesperrt sind.
  • Besondere Events werden außerdem für die Ferienzeiten geplant (z.B. Minecraft).
  • Für Statistik und Sicherheit sollen sich die Spieler an der Theke anmelden. Das soll ähnlich funktionieren wie bei den Kopfhörern für die Hörbar (Leseausweis als Pfand) und den PCs (Eintragung in eine Liste). Pro Ausweis soll ein Controller für eine Konsole ausgeliehen werden können.

Doch bevor das neue Zockerzimmer starten konnte, musste einiges erledigt werden:

Vorbereitungen:

  • Controller  wurden mit Nummern beschriftet.
  • Eine Eintragungsliste „Wer hat welchen Controller“ musste erstellt werden.
  • Anleitung für die anderen Mitarbeiterinnen der Mediathek wurde erstellt und die Mitarbeiterinnen wurden „geschult“.
  • Digitale Spiele wurden nachgekauft bzw. Spiele als Präsenzbestand angeschafft. WiiU hat z.B. dauerhaft Mario Kart 8 (Rennspiel).
  • Das Angebot muss nach der Erprobung bekannt gemacht werden. (Social Media + Aushang am Zockerzimmer)

Regeln im Zockerzimmer:

  1. Ihr seid nicht allein! Nehmt Rücksicht auf andere.

  2. Geht verantwortungsvoll mit den Controllern um!

  3. Achtet auf eure Lautstärke!

  4. Haltet den Raum sauber!

Bei Missachtung der Regeln kann ein Ausschluss vom Zockerzimmer erfolgen. Habt Ihr Fragen oder Probleme sprecht uns bitte an der Infotheke an.

So, nun läuft das Angebot sehr gut: Darüber haben wir ganz versäumt, es nochmal bekannt zu machen. Wie die Anmeldelisten zeigen, sind die Plätze immer gut belegt. Es hat sich also schon längst  verbreitet.

Übrigens: Im Zockerzimmer oder an der Info liegt ein Wunschbuch für Veranstaltungen der Teens und Kids: Hier könnt ihr die Spiele eintragen, die ihr beim nächsten Mal machen wollt. Aber auch andere Veranstaltungswünsche haben wir darin gefunden, z.B. den nach weiteren Anime-Kino-Tagen.

 

 

Gamescom 2016

Gamescom EingangVom 17. bis zum 21. August diesen Jahres war es wieder soweit: In Köln fand die gamescom statt! Das Hauptthema in diesem Jahr lautete „Heroes in New Dimensions“ und dementsprechend lag das Augenmerk vor allem auf Virtual Reality.

Die größten Aussteller in diesem Bereich waren hier unter anderem Oculus Rift, HTC Vive und PlayStation VR. Dementsprechend groß waren auch natürlich die Wartezeiten um die neue Hardware auszuprobieren. Bis zu 6 Stunden musste man warten, um unter anderem PlayStation VR auszuprobieren. Man konnte sich auch online vorher anmelden, um die Wartezeiten ein wenig zu verkürzen; da mein Besuch allerdings relativ spontan war, hatte ich dazu nicht die Möglichkeit. Ausprobieren wollte ich die Virtual Reality Brillen natürlich auch und bin dann am Ende bei HTC Vive gelandet, wo man ca. 5 Minuten verschiedene Minispiele spielen konnte. Von „Hau den Lukas“ bis Bogenschießen war alles dabei und es hat auch eine Menge Spaß gemacht. Es sieht nur leicht bescheuert aus wenn man das Video sieht, wie man 5 Minuten lang einen nicht vorhandenen Bogen anspannt 🙂

gamescom-2Ein anderes großes Thema der Gamescom war dieses Jahr eSports, also elektronischer Sport. Auch wir haben ja in den Sommerferien im Holiday-Fun Programm einige Turniere angeboten. Das Thema war für uns also nicht ganz neu, aber vor allem hoch interessant, und wie man an der großen Nachfrage in den Ferien sehen konnte, auch sehr gefragt. Besonders gefallen hat mir hier der Titel „Dropzone“, ein 1 gegen 1 Real Time Strategie Spiel. Besonders nützlich war, dass man beim Abschließen einer Runde, die 15 Minuten dauert, einen Campingstuhl und einen Handventilator bekommen hat, was für weitere Anstehschlangen äußerst nützlich war. gamescom-3

Pokémon Go, was in letzter Zeit ein großes Thema auch im Bibliotheksbereich war und ist, war allerdings nicht so präsent wie man gedacht hatte. Natürlich war Nintendo auch auf der gamescom vertreten. Das Hauptaugenmerk hier wurde allerdings mehr auf Neuerscheinungen geleget, so dass es über Pokémon Go zunächst nichts neues von der Gamescom zu berichten gibt. Einen empfehlenswerten Blogbeitrag zum Thema gibt es hier: https://oebib.wordpress.com/2016/07/13/bibliotheken-und-pokemon-go/

Schlussendlich war das Ganze wie letztes Jahr auch eine sehr positive Erfahrung, und ich hoffe, dass ich nächstes Jahr auch dabei sein kann 🙂

Mehr Fotos zur Gamescom lassen sich hier finden: https://www.flickr.com/photos/gamescom/

Für Statistikinteressierte gibt es hier den Jahresbericht zur diesjährigen Gamescom: http://www.gamescom.de/Redaktionell/gamescom/downloads/pdf/Presse/Schlussbericht.pdf

Das läuft im Januar:

Lesemaus1Stadtbücherei und Verein LesART laden im Januar zu zahlreichen Terminen ein, unter anderem zu der Ausstellung „Eine Klasse entdeckt ihre Heimatstadt“, zu sehen vom 4. bis 29. Januar.

Vom 6. bis 20. Januar gibt es wieder die beliebte die Buchausstellung „In memoriam“ mit Werken der Autoren, die 2015 gestorben sind.

Vorschulkinder sind am 8. Januar bei einem Buchabenteuer um  16 Uhr herzlich willkommen. Dabei werden die kleinsten Besucher mit Vorlesen, Basteln und Spielen ans Lesen herangeführt. Die „Lesemaus“ wartet am 9. Januar um 10.30 Uhr auf  Kinder ab drei Jahren, die mit ihr ein altersgerechtes Bilderbuch hören wollen. Sogar für die Allerkleinsten gibt es in der Stadtbücherei am 13. Januar  von 10.30 bis 11 Uhr  eine Lesezeit, dann heißt es : Bücherbabys – Lesespaß von Anfang an und Marion Saul, erfahrene Krabbelgruppenleiterin bietet eine Krabbelstunde mit Büchern an.

Ein zweites Buchabenteuer für Vorschulkinder lockt am 22. Januar um 16 Uhr und am 23. Januar, um 10.30 Uhr, ist wieder Zeit für die Lesemaus, die Kindern ab drei Jahren vorliest. Alle Lesestart-Veranstaltungen findet ihr Flyer Bücherbabys, Lesemaus und Buchabenteuer 2015_-2016

Zum Konsolenkontest am 29. Januar dürfen sich Jugendliche ab 14 Jahren von 18 bis 20 Uhr auf das Gaming freuen. Am selben Abend um 19.30 Uhr lädt der Verein LesART in das Restaurant Klosterpforte zu einem literarischen Menü. Schauspielerin Katja Stockhausen liest literarische Leckerbissen rund um den ganz normalen Alltagswahnsinn.

Satoru Iwata verstorben

Satoru Iwata - Game Developers Conference 2011 - Day 2 (1)

Am vergangenen Samstag ist Satoru Iwata, Präsident von Nintendo, im Alter von nur 55 Jahren verstorben.

Nach nur 2 Jahren bei Nintendo wurde er zum CEO ernannt und leitete die Firma 13 Jahre lang. Unter seiner Führung entstanden unter anderem die Wii sowie WiiU und der Nintendo DS und 3DS. Als es schlecht um Nintendo stand, hat er sein Gehalt selbst halbiert. Im Frühjahr dieses Jahres stieg er mit Nintendo in den Mobile Games Markt ein.

Außerdem hat er sowohl an den Mario, Legend of Zelda und Animal Crossing Reihen gearbeitet.

Unser Beileid geht an die Familie, Freunde und auch an die Fans von Mr. Iwata. Er war wohl eine der größten Persönlichkeiten in der Branche.

„On my business card, I am a corporate president. In my mind, I am a game developer. But in my heart, I am a gamer.“ – Satoru Iwata auf der GDC 2005

„Auf meiner Visitenkarte bin ich Präsident. In meinem Geist bin ich Spielentwickler. Aber in meinem Herzen bin ich ein Gamer.“