Bundesverdienstmedaille für Katharina Gebauer

Katharina Gebauer, die Leiterin der Mediathek und Gründungsmitglied des Vereins LesArt hat nun die Bundesverdienstmedaille für ihr langjähriges Engagement für die Leseförderung in Kamp-Lintfort erhalten. In einer Feierstunde im Rathaus hat der stellvertretende Landrat Josef Devers die Medaille und Urkunde, die vom Bundespräsidenten unterschrieben, wurde feierlich überreicht. Devers betonte in seiner Rede nochmals den Stellenwert einer Bundesverdienstmedaille. Im Kreis Wesel mit 460.000 Einwohnern werden pro Jahr nur 6-8 Menschen mit dieser besonderen Anerkennung gewürdigt. Für die Stadt Kamp-Lintfort gratulierte 1. Beigeordneter und Kulturdezernent Dr. Christoph Müllmann und lobte das besondere Engagement Gebauers, die sich nicht nur für die Stadtbibliothek und später die Mediathek, sondern auch im Verein LesArt außerordentlich engagiert hat. „Frau Gebauer hatte und hat noch immer wieder neue Ideen, wie man Menschen für das Lesen begeistern kann“, so Müllmann. Auch Landtagsabgeordneter und LesArt-Vorsitzender René Schneider, der Katharina Gebauer für die Medaille vorgeschlagen hatte, nutzte die Gelegenheit, um seinen Dank für ihr langjähriges Engagement auszusprechen, dass er selbst bereits als Kamp-Lintforter Kind über viele Jahre erleben konnte.

Zur Feierstunde kamen neben Gebauers Lebenspartnerin, auch Familie und Wegbegleiter, die den Ehrentag im Bistro26 der Mediathek ausklingen ließen.

(Presseinformation der Stadt Kamp-Lintfort vom 02.12.2019, www.kamp-lintfort.de)

Dritter Ort mit Vorbildcharakter – Was meinen die Bürger?

Die Mediathek Kamp-Lintfort hat den Wandel von der Stadtbücherei zu einem sogenannten dritten Ort vollzogen. Ein dritter Ort ist neben der Arbeitsstätte und dem Zuhause ein zusätzlicher öffentlicher Ort, an dem man sich konsumfrei aufhalten und seine Zeit verbringen kann. Die Mediathek ist mit ihrer Open Library, bei der man auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten lesen, arbeiten und sich treffen kann einen ganz neuen Weg gegangen. Delegationen aus den Städten Waltrop, Borken, Steinfurt und Löhne waren zu Besuch in der Mediathek und ließen sich vom Konzept des sogenannten dritten Ortes überzeugen und werden nun auch durch das nordrhein-westfälische Ministerium für Kultur und Wissenschaft gefördert. Auch die Stadt Moers will ab Herbst ein ähnliches Open Library Konzept ausprobieren.

Zur weiteren Verbesserung der Open Library sollen bald Befragungen aller Mediatheksnutzer erfolgen. „Wir wollen erfahren, wie das Konzept und die Öffnungszeiten bei den Nutzern ankommt und welche Medien sie sich für den Bereich wünschen“, so Gebauer. So soll der dritte Ort Mediathek noch besser auf die Bedürfnisse der Nutzer zugeschnitten werden. Dass das neue Konzept der Mediathek bei den Menschen ankomme zeigen unter anderem die gestiegenen Einnahmen von Mitgliedsbeiträgen, die nur Erwachsene Mitglieder zahlen. „Wir sind auf dem richtigen Weg und werden uns auch in Zukunft noch weiter an den Bedürfnissen der Menschen orientieren“.

Zum dritten Ort wird die Mediathek aber auch wegen ihrer zahlreichen Veranstaltungen, die oftmals in Kooperation mit LesART oder den Heimatvereinen angeboten werden. Zur Jahreshälfte hat die Mediathek bereits 93 Veranstaltungen mit insgesamt über 1750 Besuchern durchgeführt. Neben gut besuchten Lesungen machen den Hauptteil der Veranstaltungen Kleingruppen mit 3-10 Teilnehmern aus. „Wir haben gut zu tun“, erklärt Leiterin Katharina Gebauer.

Besonders beliebt bei den jüngeren Besuchern sei das Zockerzimmer, hier können Kinder und Jugendliche unter der Anleitung eines Schülers Playstation 4, WiiU oder X-Box Spiele spielen. “Die Kinder lernen dort spielerisch in der Gruppe das soziale Miteinander und sich an Absprachen und Regeln zu halten“, weiß Gebauer. Auch die Heimatvereine seien in der neuen Mediathek angekommen. So bietet das Heimatzimmer einen Ort für gesammelte Werke des Verein Niederrhein, der Fördergemeinschaft für Bergbautradition und dem Verein europäischer Begegnung Kloster Kamp, der sich in seiner Sammlung unter anderem schwerpunktmäßig mit den Zisterziensermönchen beschäftigt. Ein Katalog der Zisterzienser-Sammlung soll nun auch an die Fernleihe angeschlossen werden, damit das gesammelte Wissen deutschlandweit zur Verfügung gestellt werden kann.

Ganz neu ist auch der Terrassenbereich im hinteren Außenbereich der Mediathek, der bei der ausverkauften Lesung von Autorin Henrieke Scrivenius am 21.08. das erste Mal zum Einsatz kommt. Der Verein LesArt hat hierfür Palettenmöbel des Künstlers Rüdiger Eichholz angeschafft, die schon beim Moerser Jazzfestival im Einsatz waren. „Mit bunten Sitzkissen wird die Lesung richtig gemütlich“ kündigt Katharina Gebauer an.

 

Der Umbau des Rathausquartiers beginnt

fb_img_1552674729786431227751.jpgAuch wenn Lärm und Umwege, die so ein Bau mit sich bringen wird, nicht so schön sind, so freuen wir uns, dass Mitte April der Umbau des Rathausquartiers beginnt und vor der Mediathek ein neuer Platz entsteht. Bis zum Sommer ist dann hoffentlich alles fertig. https://www.kamp-lintfort.de/de/pressemitteilungen/umbau-des-rathausquartiers-beginnt/

Bibliothekar/in oder Bachelor of Arts in Bibliotheksmanagement

Wir suche im Rahmen einer  Elternzeitvertretung Verstärkung im Team und bieten eine Stelle für eine/n Diplom-Bibliothekar/in bzw. Bachelor of Arts in Bibliotheks- und Informationsmanagement (m/w/d)
(Schwerpunktsetzung Belletristik und Geisteswissenschaften) als stellvertretende Leitung der Mediathek .

Bitte gebt diese Stellenanzeige weiter:

06.11.2018

Die Stadt Kamp-Lintfort sucht für die Mediathek zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n

Diplom-Bibliothekar/in bzw. Bachelor of Arts in Bibliotheks- und Informationsmanagement (m/w/d)
(Schwerpunktsetzung Belletristik und Geisteswissenschaften)

als stellvertretende Leitung der Mediathek.

Es handelt sich um eine Teilzeitstelle mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 25,32 Stunden, die im Rahmen einer Elternzeitvertretung befristet zu besetzen ist.

Die Mediathek Kamp-Lintfort hat einen Gesamtbestand von 51.000 Medien, davon ca. 10.000 Romane und Hörbücher der Belletristik, 16.000 Medien im Sachbereich, viele fremdsprachige Medien sowie ca. 75 Zeitschriften und Zeitungen. Sie erzielte rund 111.000  Entleihungen. Mit 17 weiteren Bibliotheken am Niederrhein bietet sie in der Onleihe-Niederrhein E-Medien zum befristeten Download. Durch hohe Aufenthaltsqualität regt sie zum Lernen und Arbeiten in ihren Räumen an. Regelmäßig finden literarische Veranstaltungen in Kooperation mit Vereinen und örtlichem Handel statt. 2017 zählte sie 106.500 Besucher.

Zum Aufgabengebiet gehören im Wesentlichen: 

  • Bestandsaufbau und -pflege der Belletristik, Geisteswissenschaften, Zeitschriften
  • Literaturveranstaltungen für Erwachsene
  • Bildungspartnerschaften mit weiterführenden Schulen
  • Benutzungsdienste, Social Media

Anforderungsprofil: 

  • Qualifizierter Studienabschluss im Bibliothekswesen (Diplombibliothekar/in bzw. Bachelor of Arts in Bibliotheks- und Informationswesen oder vergleichbar)
  • Kommunikationsstärke, Teamfähigkeit, Eigeninitiative, hohes Einfühlungsvermögen und Flexibilität
  • Kenntnisse in BBV-Bibliotheksverwaltung sind wünschenswert

Geboten wird: 

  • Ein befristetes Arbeitsverhältnis
  • Eingruppierung, Jahressonderzahlung sowie leistungsorientierte Bezahlung nach den Vorschriften des TVöD-V. Bereits vorhandene berufliche Vorerfahrungen werden bei der        Festlegung der Stufe berücksichtigt
  • Beiträge zu einer zusätzlichen Alters- und Hinterbliebenenversorgung des öffentlichen Dienstes
  • Förderung bei Aus- und Fortbildungsprogrammen
  • Ein vielfältiges und chancengerechtes Arbeitsumfeld sowie gutes Betriebsklima

Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen, die eine lückenlose Darstellung des Werdegangs wiedergeben, richten Sie bitte unter der Kennziffer „21-42“ bis zum 20.11.2018 an::

Stadt Kamp-Lintfort, Hauptamt,
Am Rathaus 2
47475 Kamp-Lintfort

oder per E-Mail an personal@kamp-lintfort.de

Bitte geben Sie zur Kontaktaufnahme Ihre E-Mailadresse an.

Hinweis:

  • Aus Kostengründen werden Bewerbungsunterlagen nicht zurückgeschickt, es sei denn, der Bewerbung wird ein frankierter Umschlag beigefügt. Verzichten Sie bitte auf die Übersendung von Bewerbungsmappen, Schnellheftern und Klarsichthüllen.
  • Nutzen Sie die Möglichkeit einer Onlinebewerbung an personal@kamp-lintfort.de. Der Versand der E-Mail erfolgt auf eigenes Risiko. Bewerbungsunterlagen, die per einfacher E Mail als unverschlüsselte PDF-Datei versandt werden, sind auf dem Übermittlungswege nicht gegen den Angriff Dritter oder unbefugte Kenntnisnahme/ Veränderung geschützt.
  • Die Bewerbungsunterlagen übersenden Sie bitte in einer PDF-Datei, der Anhang sollte eine Größe von 3 MB nicht überschreiten. Unterlagen, die nicht im Anhang der E-Mail enthalten sind, können nicht berücksichtigt werden.

Helfer gesucht – Minijob für Schüler oder Studenten

In der Mediathek Kamp-Lintfort suchen wir zwei Schüler oder Studenten, die bald möglichst in zwei Mini-Jobs mithelfen hier Ordnung zu halten.
Hilfe brauchen wir nach der Rückgabe der Medien bei der Kontrolle, Vorsortierung und Rücksortierung in die Regale.
Die Arbeitszeiten sollen  montags, dienstags, donnerstags und freitags in der Zeit von 16:30 bis 18 Uhr und am Samstag von 11:30 bis 13 Uhr liegen. Dabei werden die Tage auf die beiden Beschäftigten nach Verfügbarkeit aufgeteilt und können auch nach Absprache untereinander getauscht werden.
Eine gewisse Erfahrung in der Arbeitsweise von Bibliotheken sollte vorhanden sein.
Der Stundenlohn wird nach EG 2 des  TVÖD berechnet und beträgt z.Z. Brutto 12,02 Euro. Die Laufzeit des Vertrages wird zunächst bis Ende Juni 2019 sein.

Interessiert? Dann bewirb dich mit Lebenslauf und kurzem Anschreiben, dem wir auch entnehmen können, an welchen Tagen in der Woche du meistens arbeiten kannst.
Die Bewerbung richtest du bitte an „Mediathek Kamp-Lintfort, z.Hd. Frau Katharina Gebauer, Freiherr-vom-Stein-Str. 26, 47475 Kamp-Lintfort . Eine Zustellung per E-Mail ist willkommen. E-Mail: Katharina.Gebauer@kamp-lintfort.de

Grippewelle ade, Lesefreude juchhee!

Nun war die Grippewelle auch bei uns angekommen! Am Montag in dieser Woche blieb das Rolltor in der Mediathek geschlossen. Das Bistro26 hielt die Open-Library, also das Foyer mit Lernzentrum, wie immer von 9 Uhr bis 18 Uhr geöffnet.

Wir hoffen, dass die Welle nun bald vorbei ist. Im März haben wir so tolle Ereignisse für euch vorbereitet. Die Vorfreude macht euch gesund. Schaut mal in den Veranstaltungskalender.

LesART lädt zum gemeinsamen Frühstück

Rund um die Mediathek gibt es so viele ehrenamtliche Unterstützung, dass wir Hauptamtlichen manchmal gar nicht genau wissen, was die Helferinnen und Helfer so im Einzelnen machen, deren Einsatz der Verein LesART mit der Leiterin der Mediathek koordiniert.  Deshalb kam der Vorstand von LesART vor ein paar Jahren auf die Idee, einmal alle an einen Tisch zu holen und sich bei einem gemütlichen Frühstück auszutauschen. In der alten Bücherei wurde dazu eine lange Tafel im Infotreff gedeckt, wo dann rund 35 Personen Platz fanden. Das Frühstück war immer ein besonderes Ereignis zum Jahresanfang.

Hier der Bericht der NRZ über das letzte Frühstück in der alten Stadtbücherei:

Bericht vom Ehrenamtsfrühstück 2016

Die vielen Randgespräche waren auch so etwas wie eine Ideenschmiede. Im Januar ist es immer noch früh genug neue, das Lesen fördernde Ideen in den Jahresplan  einzubauen.

Nun ist es am nächsten Montag wieder soweit. Erstmals im Bistro26 werden sich Ehrenamtliche mit dem Team der Mediathek gemütlich zum Frühstück treffen. Diesmal sind zum ersten Mal auch  die Aktiven vom Heimatzimmer dabei, wenn wir gemeinsam auf ein gutes neues Jahr anstoßen.

Mediathek zwischen den Jahren geschlossen.

Auch das Bistro26 macht Ferien.

Vom 24. Dezember 2017 bis einschließlich 01. Januar 2018 bleibt die Mediathek geschlossen. Diese Schließungszeit zwischen den Jahren hat mittlerweile schon Tradition, ebenso wie der Brauch des Teams, diese Zeit mit besonderen Angeboten zu überbrücken. Damit in den Feiertagen trotzdem keine Langeweile aufkommt, sollten alle begeisterten Leser in den nächsten Tagen noch einmal in die Mediathek zur Ausleihe kommen. Die Mitarbeiter der Mediathek haben viele Bücher, Spiele und Filme zum Jahresende zusätzlich eingestellt. Auch die Interessenten des aktuellen Literaturgeschehens kommen auf ihre Kosten: Vom 11. – 23. Dezember 2017 werden Bücher der Literaturpreisträger 2017 vorgestellt.

Am Samstag, 23. Dezember, besteht zum letzten Mal von 10 bis 13 Uhr in diesem Jahr die Gelegenheit zum Besuch der Mediathek. Auch das Bistro26 und die Außenrückgaben sind zwischen den Jahren geschlossen. Die Leihfristen werden schon bei der Ausleihe bis in das neue Jahr verlängert, sodass Säumnisentgelte durch die Schließungstage nicht entstehen. Ab Dienstag, 02. Januar 2018, öffnet die Mediathek und das Bistro 26 wieder regulär.

Ohne Unterbrechung steht die Onleihe-Niederrhein.de zur Verfügung, aus der jederzeit per Download für eine befristete Zeit E-Books und Hörbücher für den MP3-Player geladen werden können. E-Book-Reader können übrigens ebenfalls in der Mediathek ausgeliehen werden. Wer einmal genauer wissen will, was die Mediathek alles anbietet, kann sich auf der Homepage der Stadt Kamp-Lintfort www.kamp-lintfort.de/mediathek informieren und im Online-Katalog nach  Medien suchen. Verlängerungen und Vormerkungen sind hier auch möglich.

Betriebsferien im Bistro26 vom 17. bis 30. Juli

Das Bistro26 in der Mediathek hat von Montag 17.07. bis Sonntag 30.07.2017 Betriebsferien. Die Mitarbeiter führen  sonst Aufsicht im Foyer , wenn die übrige Mediathek noch nicht geöffnet hat. Daher wird der Zutritt zum Medienfoyer auch nur während der gesamten Öffnungszeiten der Mediathek in den nächsten zwei Wochen möglich sein.

Wichtig! Auch die Bücher im Sommerleseclub können nur während dieser Zeiten ausgeliehen und zurück gegeben werden. Das gilt für die gesamte Zeit der Sommerferien.

 

 

Betreff: Ein kleiner Einblick in die Fördergeldverwaltung

Betreff: Ein kleiner Einblick in unseren Arbeitsalltag
Datum: 20.04.2017, 09:43 Uhr
An: YYYY@kleine-stadt.de

Liebe YYYY, liebe XXX,
da ihr ja auch laufend mit Fördermitteln und deren Abrechnung zu tun habt, ich mittlerweile aber auf der anderen Seite des Tisches sitze und prüfen muss, sende ich euch einen kleinen Ausschnitt aus der Korrespondenz meines Kollegen, der einen Verwendungsnachweis zu einem Projekt, bei dem Hunde eingesetzt wurden, rechnerisch unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit prüfen musste:

Nachfrage: Liebe xxxx, wir haben den Verwendungsnachweis 123456 erhalten. Vielen Dank. Ich habe diesen gesichtet. Dabei ist mir folgendes aufgefallen: Ihr rechnet in dieser Maßnahme Hundefutter ab. Scheinbar waren also Hunde beteiligt. Bitte beachte, dass Verbräuche nur maßnahmebezogen abgerechnet werden können, d.h. es ist nur förderfähig, was auch in der Maßnahme  an tatsächlichen Kosten und Ausgaben entstanden ist. Bitte erläutere kurz: welche Hunde wurden eingesetzt, wieviel Energiebedarf haben die einzelnen Tiere (in Kalorien), wieviel Stunden wurden sie eingesetzt (Kalorien/stunde). Setze diese Berechnung dem Hundefutter entgegen (wieviel Kalorien hätten die Hunde höchstens fressen dürfen, um ihren Energiebedarf Maßnahmebezogen zu decken). (Bitte auch analog die Hundekottüten aufschlüsseln). Auf deine Erläuterungen freuen wir uns,

Antwort:

„Lieber xxxxx, jau, beim Circus mit vier Pfoten sind tatsächlich gaaanz schön viele vier Pfoten anwesend gewesen. Wir haben ja die einzelnen Wochenenden mit Übernachtung gemacht, die Hunde auch, damit sich die Beziehungsebene „Kind-Hund“ gut vertiefen kann. Die Hunde wurden voll mitverpflegt. Die von uns angewendete „Clickermethode“ zum Trick-Training der Kinder und Hunde basiert auf: Erfolg = Leckerchen (deswegen sind so viele Leckerchen in der Abrechnung). In der Regel braucht ein Hund mindestens 6 Erfolge in der Minute beim Clickern, um motiviert beim Training zu bleiben. Dazu kommen die Begrüßungsrituale (wie im Schlussbericht beschrieben), bei denen alle Hunde von jedem Kind ein Leckerchen bekommt (also wenn 10 Hunde und 20 Kinder beteiligt sind, ergeben sich daraus 200 Leckerchen als „Startschuss“, bei drei Übungseinheiten sind das 600 Leckerchen….). Dann gibt es trainierte Hunde wie Bica, die nur noch nach einer „Trickabfolge“ eine Belohnung bekommen (bei der Show im Circuszelt idealerweise zum Abschluss der Show) und untrainierte Hunde, wie z.B. Listo, der für jede richtig gemachte Sache ein Leckerchen bekommt. . Die Leckerchen, die wir verwendet haben, sind für die sozial benachteiligten Hunde natürlich solche gewesen, die sie sonst in ihrem Leben leider nie kennenlernen würden: ohne Zucker, Konservierungsstoffe, Altöl (kein Scherz: Chappi baut Autoaltöl über Hundefutter ab). Wie hoch der Energiebedarf ist, richtet sich nach den individuellen Eigenschaften eines Hundes: die mit hohem Stoffwechsel (wie Bica) fressen beispielsweise bei einem Körpergewicht von 20 Kilo von der Menge her wie ein Hund, der 30 Kilogramm wiegt. (Trotzdem nimmt der Hund nicht zu)….. Das kennt ihr ja auch aus dem menschlichen Miteinander…. Jau: die Kottüten haben wir in xxxxxxxx, sehr vorbildlich, unentgeltlich aus den im ganzen Ort verteilt aufgestellten Spendern und wieviel die Hunde  kacken liegt an der Zusammensetzung des Futters: schlicht an der Tatsache: wie verwertbar ist das für den Hund. Das von uns erworbene Futter von „Yarrah“ produziert unglaublich wenig Kot, da so viel verwertet werden kann. Aber ich kann bestimmt auch noch ganz offizielle Werte auftreiben….“

Im Schlussbescheid wurde der Projektleiterin vorbildliches wirtschaftlich und sparsames Verfahren bescheinigt.

Einen schönen Tag wünscht euch

ZZZZ