Beim „Märchenwald“ der 2. Krimi-Nacht war’s schaurig schön.

Zum 2. Mal gab es in der Reihe FEIERABEND, die LesART, Mediathek und Bistro26 mit Unterstützung von „Neustart Kultur“ in diesem Herbst anbieten, eine Krimi-Lesung. Martin Krist las aus seinem Thriller „Märchenwald“. Der in Kevelaer als Marcel Feige geborene Autor erschuf mit seiner Stimme ein lebhaftes Rollenspiel zwischen den Akteuren des Romans. Da sprang in den Köpfen des Publikums das eigene Kopfkino an. Es wurde ein überaus unterhaltener Abend.

Klara Helmes, Journalistin der NRZ, hat diesen Abend sehr treffend in ihrem Bericht vom 07.10.2021 eingefangen: https://www.nrz.de/staedte/moers-und-umland/kamp-lintfort-so-schaurig-schoen-ist-die-kriminacht-id233519373.html

LesART auf Platz 1 bei der Leseförderung

Wir haben den 1. Platz des Solidaritätspreis der Freddy-Fischer-Stiftung und der NRZ gewonnen. Gestern nahmen unsere beiden Vorsitzenden René Schneider und Yvonne Frericks im Essener Grugapark die Auszeichnung entgegen.

Wir freuen uns riesig. Die Anerkennung gibt uns frischen Schwung, den „Neustart Vorlesen“ in Schule und Kindergarten vor Ort oder – wie es neudeutsch heißt -, in Präsenz, weiter voranzutreiben.

Rund 25 ehrenamtliche Vorleserinnen hatten seit gut 15 Jahren in Kindertageseinrichtungen und Schulen ihren festen Platz mit regelmäßigen Vorlesungen aus Kinderbüchern. Durch die Corona-Pandemie konnten diese 1,5 Jahre nicht stattfinden. Der Zutritt in Schulen und Kindergärten war auch den Ehrenamtlichen verwehrt, auch dann, wenn der Unterricht dort stattfand. Um trotzdem das Lesen zu fördern, stellten sie Vorlesestunden, Bastelanleitungen und auch Buchempfehlungen über diese Internetseite online. Auch den Vorlesetag mit vielen prominenten Vorlesern gab es 2020 digital. Die notwendige technische Ausrüstung hat sich der Verein dazu größtenteils privat leihen müssen. Außerdem überbrückten die Vorleserinnen die Zeiten zwischen den Lockdown mit Fortbildung und dem Stöbern nach neuen Leseabenteuern. Doch auch hier mussten die Ehrenamtlichen diesmal selbst zulegen.

Denn die beliebten Benefizveranstaltungen und Lesungen wie das „Literarische Menü“, die „Weinlese“, die Bücherflohmärkte und die „Feierabend“ -Reihe, aus dessen Überschuss die Leseförderung für Kinder finanziert wird, konnten während der Pandemie nicht stattfinden und die Vereinskasse war recht leer.

So freuen wir uns auch sehr über das Preisgeld und die zusätzliche Stiftung.

Danke Freddy-Fischer-Stiftung! Danke, NRZ!

https://www.nrz.de/region/niederrhein/solidaritaetspreis-der-nrz-sie-sind-mutstifter-fuers-lesen-id233420371.html

LesART sucht engagiert neue Ehrenamtliche

Aktionsmeile 2021 „Gut versorgt-engagiert vor Ort“
Engagiert waren die Vorleserinnen von LesART Kamp-Lintfort e.V. heute dabei. Ein liebevoll dekoriertes Info-Zelt und jede Menge Vorlesezeit lockten viele Besucher. Hier liest Veronika Hoffmann mit dem Kamishibai eine Geschichte für Erwachsene vor. Die wollen wissen, wie das hölzerne Bilderbuchkino funktioniert. Wer mitmachen möchte, kommt am besten am 21.09., 18 Uhr zum Vorlesetreff in die Mediathek

LesART auf der Ehrenamtsbörse 2021

„Die Stunde der Wut“ – Horst Eckert liest in der Mediathek

Eine gemeinsame Veranstaltung im Rahmen der Reihe „Feierabend“ vom Verein LesART, der Mediathek Kamp-Lintfort und dem Bistro 26.

Mit seinem neuen Roman „Die Stunde der Wut“ präsentiert der Düsseldorfer Autor Horst Eckert (Autorenfoto: © Kathie Wewer) einen rasanten Politthriller voller aktueller Bezüge. Es geht um Wohnungsspekulation und um die Kluft zwischen Arm und Reich. Eckert beleuchtet die Dünnhäutigkeit einer zutiefst gespaltenen Gesellschaft, in der Hass jederzeit in Gewalt umschlagen kann. Am Beginn steht der Mord an der Tochter eines Psychiaters. Hauptkommissar Vincent Veih stößt bei seinen Ermittlungen auf einen Sumpf aus Gier und Korruption, der bis in die eigene Behörde reicht. Seine Chefin, Kriminalrätin Melia Adan, untersucht derweil das Verschwinden einer Beamtin des Innenministeriums. Dabei kreuzen sie den Weg eines milliardenschweren Immobilienhais, dem jedes Mittel recht ist, um sein Imperium zu vergrößern. Bald haben sie es mit mächtigen Feinden zu tun.

Horst Eckert gilt als der „Großmeister des deutschsprachigen Politthrillers“ (hr2). Er wurde 1959 in Weiden/Oberpfalz geboren und lebt seit vielen Jahren in Düsseldorf. Nach dem Studium der Politikwissenschaften arbeitete er fünfzehn Jahre als Fernsehjournalist, u.a. für die «Tagesschau». 1995 erschien sein Debüt «Annas Erbe». Seine Romane wurden unter anderem mit dem Marlowe-Preis und dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet und ins Französische, Niederländische und Tschechische übersetzt.

Karten für die Lesung am 25. August gibt es nur im Vorverkauf für 8 Euro in der Mediathek und in der Buchhandlung am Rathaus. Im Eintrittspreis inbegriffen ist ein kleiner Imbiss vom Bistro 26. Beginn ist um 19 Uhr. Falls die Pandemielage es erfordert, findet die Veranstaltung als Online-Lesung statt.

Mit Weitwurf und Korken zum langen Atem für eine Zauberstimme

Da liegt ein Korken auf dem Tisch und erinnert mich an letzten Samstag. An diesem „Samstag nach Corona“ fand der lang ersehnte und genauso lang geplante Workshop „Stimm-ungsvoll vorlesen“ auf der Leseterrasse der Mediathek statt. Auf Einladung von LesART war die Regisseurin und Schauspielerin Birgit Oswald aus Wien gekommen, um die Vorleserinnen und die, die es vielleicht werden wollen, zu trainieren.

Diese Fortbildung hatten sich die Vorleserinnen gewünscht, denn Corona, Lockdown und das monatelange Leben in Zurückgezogenheit haben sich nicht nur auf die Stimmung sondern auch auf die Stimme geschlagen. Wie sehr – das merkten wir erst richtig, als wir nach den 4 Stunden Übung endlich wieder stimmungsvoll Gedichte und Balladen vortrugen, fast wie Profis auf großer Bühne.
Hier ein paar Zitate aus den Rückmeldungen der 15 Teilnehmerinnen:

… bin ich von der Professionalität und der Dynamik von Birgit Oswald begeistert. Es ist schon toll, solch eine erfahrene Regisseurin zu erleben. Die Themen stimmten. Und, was toll war, nach der langen Pandemie-Pause wieder in einer lebendigen Gruppe zu agieren.

Bei dem Workshop ging es viel um richtiges Atmen, damit einem auch bei langen Lesungen und Vorträgen nicht die Puste ausgeht. Viele interessante Übungen, die auch manchmal etwas Überwindung gekostet haben, konnten die Teilnehmerinnen ausprobieren. Viel zu schnell vergingen die vier Stunden.

Mein erster Workshop dieser Art…. Man musste etwas die Hemmungen ablegen und sich einlassen. Dann hatte man einen sehr lehrreichen und unterhaltsamen Nachmittag. Es war erstaunlich welche Erfolge durch richtiges vorbereiten/atmen für das Vorlesen erreicht werden können.
Ich nehme sehr viel aus dem Workshop für mich mit und würde ihn gerne in einiger Zeit noch einmal machen.

Das war ein sehr erquickliches Seminar gestern – mit sehr netten Frauen! Wenn sich die Möglichkeiten mit Kindern zu arbeiten … als nichtdurchführbar herausstellen sollte- würde ich euch in eurer Arbeit gerne unterstützen , falls ihr noch Vorleserinnen gebrauchen könnt.

Birgit Oswald verstand es durch ihre kluge Methodik mir ganz neue Erkenntnisse zu vermitteln. Vorallem im Fazit konnte ich erkennen ,daß ich das Neu gelernte direkt umgesetzt habe. Auch dieses Mal war ich begeistert.

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Eine von Birgit Oswalds Trainingsmethoden: Sprechen mit Korken zwischen den Zähnen lockert den Kiefer und öffnet den Rachen.

„Aufgelesen“ ein weiteres Mal online

Den Literarischen Salon „Aufgelesen“ präsentiert LesART Kamp-Lintfort am Dienstag, 29. Juni 2021 ein weiteres Mal online. Nach der gelungenen Premiere zu Beginn des Jahres werden auch diesmal wieder Bücherwürmer des Vereins ab 19.30 Uhr neue Romane und Sachbücher vorstellen und Lieblingsschmöker anpreisen. Dabei ist auch der eine oder andere Verriss, so dass es wie immer ein abwechslungsreicher Austausch werden wird, bei dem auch die Gäste gerne zu Wort kommen können. Anmeldungen nimmt LesART ab sofort per E-Mail unter info@heute-schon-gelesen.de entgegen. „Aufgelesen“ findet auf der Videokonferenz-Plattform Zoom statt – der Link zur Veranstaltung geht allen Angemeldeten einen Tag vor der Veranstaltung zu. Die Teilnahme ist kostenlos.

Stimm-ungsvoll und erfolgreich vorlesen

Workshop mit Schauspielerin Birgit Oswald

LesART lädt für Samstag, 10. Juli 2021 von 13 bis ca. 17 Uhr zu einer Fortbildung für alle ein, die gerne vorlesen. Mit Zauberzunge und eigener Stimme Geschriebenes in ein Kopfkino bei den Zuhörern zu verwandeln, das ist eine besondere Gabe, die erlernt und geschult werden kann. Deshalb bietet der Verein regelmäßig Fortbildungen an für alle, die gerne Vorlesen. In diesem Jahr wird Birgit Oswald, Theaterpädagogin und Regisseurin mit eigenem Theater in Wien, Vorlesende und Vortragende in die Kunst des Ausdrucks und das spielerische Tun beim Vorlesen einführen. Mit Übungen zu Atem, Stimme und Körperentspannung startet sie in den Nachmittag. Auch auf individuelle Barrieren wird sie auf Wunsch eingehen.

Der Workshop findet auf der Lese-Terrasse der Mediathek statt. Die Kosten pro Teilnehmer betragen 35 Euro plus 15 Euro Fahrtkostenbeteiligung. Für aktive Vorlesepatinnen von LesART übernimmt der Verein die Teilnehmergebühr.

Für diese Veranstaltung bietet LesART der Künstlerin eine Honorargarantie, um Künstler in der Corona-Zeit vor Verdienstausfall zu schützen: Falls der Workshop pandemiebedingt nicht in der Mediathek stattfinden kann, wird Birgit Oswald ihn online anbieten.
„Ich habe ja jetzt seit einem Jahr gute Erfahrung mit Online-Veranstaltungen machen dürfen – und es funktioniert erstaunlich gut. Die Konzentration auf das gesprochene Wort ist fast stärker, wenn man nicht live anwesend ist“, verspricht Birgit Oswald, die am Niederrhein noch viele Bezugspunkte aus ihrer Zeit als Schauspielerin am Schlosstheater Moers pflegt.
Angemeldete Teilnehmer erhalten gegebenenfalls zuvor den Link zur Veranstaltung.

Die Anmeldung erfolgt diesmal direkt an die Adresse des Vereins: info@heute-schon-gelesen.de. Anmeldeschluss ist am 1. Juli 2021.

April 2021 – WELTTAG DES BUCHES

Deutschlandweit feiern Buchhandlungen, Verlage, Bibliotheken, Schulen und Lesebegeisterte am UNESCO-Welttag des Buches ein großes Lesefest. Eine regionale Tradition ist zu einem internationalen Ereignis geworden: 1995 erklärte die UNESCO den 23. April zum „Welttag des Buches“, dem weltweiten Feiertag für das Lesen, für Bücher und die Rechte der Autoren.

Gerne hätten wir gemeinsam mit Euch diesen Tag persönlich gefeiert, aber auch in 2021 ist uns dies leider vor Ort nicht möglich. ABER (!) ganz ohne Bücher geht es heute natürlich nicht und deshalb haben Renate Kloesgen und Ulla Schümann heute einige Buchtipps für Euch! Viel Spaß damit.

„Aufgelesen“ online bot gelungenen Abend!

LesART hatte wie so oft im Februar zum literarischen Salon geladen. Es wurde ein interessanter Dienstag-Abend. Zwar war der Salon diesmal das eigene Wohnzimmer, aber auch am Online-Format nahmen 36 Gäste teil, genauso viele, wie sonst, wenn wir uns im Bistro 26 der Mediathek Kamp-Lintfort getroffen haben. Das hat uns sehr gefreut. LesART hat von dem Abend ein Podcast erstellt, damit ihr auch nachträglich reinhören könnt. Entschuldigt die nicht immer gute Tonqualität. https://mediathek.heute-schon-gelesen.de/2021/01/24/lesarts-literarischer-salon-erstmals-online/

Gabi Gies von der NRZ war auch dabei und hat heute berichtet:

Tipps für gutes Lesefutter https://www.e-pages.dk/nrzmoers/703/article/1301628/11/12/render/?token=5f1c5c48ae4b4221886e990b3fe329b1&vl_platform=ios&vl_app_id=de.nrz.eReader&vl_app_version=6.1.2