Erster Ferientag – Juchhu!? !!??

Puuh – was für ein erster Ferientag! Uns rauchen die Köpfe, rauschen die Ohren, haben ‚fusselige‘ ‚Lippen vom Antwort geben und Fragen stellen und es qualmen die Sohlen. So viele Fragen an der Info, Neuanmeldungen im Sommerleseclub, Hilfestellungen bei der Suche. Dabei gleichzeitig zu dritt aus unserem Team unter fachkundiger Anleitung mit „Bipacours“ die Stadtralley noch spannender gestaltet. Und dann noch endlich die lang ersehnte Baustelle LESENETZ:

In ungefähr einer Woche könnt ihr wieder in luftiger Höhe schmökern:  Lest selbst in den Pressemitteilungen hier https://www.kamp-lintfort.de/…/lesen-in-luftiger-hoehe-les…/

 

Jedes zweite Kind liest regelmäßig in der Freizeit

KIM-Studie 2018 veröffentlicht.

Wie Kinder Internet und Medien nutzen wird regelmäßig erforscht. Die jüngste Studie ergab, dass zum Zeitpunkt der Befragung jedes zweite Kind gerade ein Buch liest.  Immerhin. Weiter heißt es, dass seit der letzten Befragung im Jahr 2016 die Zahl der lesenden Jungs um 10 % gestiegen ist. Das ist doch einmal ein Beweis, wie sinnvoll, zielgerichtete Leseförderung ist.

Den ganzen Artikel findet man im Börsenblatt vom 17.05.2019

Link zum Artikel: https://www.boersenblatt.net/2019-05-17-artikel-kim-studie_2018.1658369.html?nl=newsletter20190519&nla=artikel1658369&etcc_newsletter=1

Damit noch mehr Kinder regelmäßig lesen, bieten die Ehrenamtlichen von LesART regelmäßig Vorlesestunden für alle ALtersgruppen. Hier liest Christine van Straelen für 3 – 4jährige mit dem Kamishibai vor.

Lass ma Kloster Kamp gehn

Die Schüler der 8a des Georg-Forster-Gymnasiums haben einen Reiseführer über Kamp-Lintfort in Kiezdeutsch erstellt. Mit Kiezdeutsch ist die Sprache Jugendlicher im „urbanen Wohngebieten mit hohem Migrantenanteil“ gemeint, wie die Internetseite www.kiezdeutsch.de erklärt. Matthias Brandes, Klassen- und Deutschlehrer der 8a, gab ihnen Anleitungen, sich mit der Grammatik des Kiezdeutschen auseinander zu setzen. Unter dem Thema „Lass ma‘ Kloster Kamp gehn“ werden einige Sehenswürdigkeiten beschrieben. So wird zum Beispiel der Terrassengarten des Kloster Kamps mit

„Die Gärten so barock Stil und so. Ischwör 1980 ist so errichtet und 1991 so dings fertig. Digga 4 Gärten alter is übel Barock und so, so´n Altergarten kennt ihr den so für Alte Menschen denk isch ma.“

beschrieben. Insgesamt 13 Doppelseiten sind so entstanden. In der Mediathek haben die Schülerinnen und Schüler nun die Möglichkeit, den Kamp-Lintforter Bürgern ihr interessantes Produkt in launiger Sprache vorzustellen. Aus dem Bestand des Heimatzimmers werden die Sehenswürdigkeiten zusätzlich in Hochdeutsch und aus historischer Sicht erläutert, falls es Literatur dazu gibt.
Die Ausstellung ist vom 07.03 bis 29.03.2019 während der Öffnungszeiten der gesamten Mediathek montags, dienstags, donnerstags und freitags von 14.30 bis 18 Uhr und dienstags, donnerstags und samst
ags von 10 bis 13 Uhr zu sehen.

Matthias Brandes (rechts) mit der Klasse 8a des Georg-Forster-Gymnasiums

Dialoger der Färbergärten

Rund 40 Interessierte waren der Einladung des Arbeitskreises Kulturelle Bildung der Stadt Kamp-Lintfort im November gefolgt, als der Essener Künstler Peter Reichenbach, über das von den Vereinten Nationen ausgezeichnete Bildungsprojekt sevengardens sprach. Mit Idee der fliegenden Gärten hat er ein weltweit agierendes Färbergarten-Netzwerk ins Leben gerufen, das sozial, nachhaltig und weltweit verbindend aktiv ist. Mehr als 20 der Teilnehmenden meldeten, dass sie an einer Ausbildung zum Dialoger, also zum „Verbreiter“ der Idee interessiert sind.

Nun konnten wir vom AK kulturelle Bildung zwei Termine zur DialogerInnen-Ausbildung vereinbaren. Der Flyer mit Informationen ist erstellt. Bitte beachtet, dass die Anmeldung über die Mediathek Kamp-Lintfort erfolgt. Bis zum 31. Januar 2019 ist die Anmeldung möglich, sodass jetzt so kurz vor Weihnachten keine Eile geboten ist.

Ein friedliches Weihnachtsfest wünschen wir vom AK Kulturelle Bildung allen und für 2019 einen erfolgreichen Einstieg in das Färbergarten-Projekt.

Dialoger-Ausbildung für Färbergärten in Kamp-Lintfort

Flyer: Flyer DialogerInnenAusbildung

 

Herr der Klassenbesuche

Heute war ein kleines Jubiläum. Zum  30. Mal besuchte eine Schulklasse die Mediathek in diesem Jahr.  Das ist eine sehr hohe Zahl, da wir mit unserem kleinen Team in der Regel etwa 40 Besuche von Schulklassen im gesamten Jahr für die Einführung in die Benutzung einer Bibliothek kalkulieren können. Doch noch besteht bei den Schulen Nachholbedarf. Im Schuljahr 2016 / 2017 konnten die Schüler der damaligen fünften Klassen auf Grund des Umzugs und der Schließungszeit nicht kommen. Nun kamen alle fünften und sechsten Klassen der weiterführenden Schulen, denn diese sind alle Bildungspartner der Mediathek. Und alle übten dabei das Recherchieren. Im Mittelpunkt steht dabei immer das spannende Buch „Herr der Diebe“ von Cornelia Funke. Denn warum kommen Kinder und Jugendliche in die Mediathek? Weil sie auf der Suche nach Geschichten und Abenteuern sind und manchmal auch auf der Suche nach Fakten und Wissen. So gibt es bei jedem Besuch zunächst eine kleine Vorlesung ganz im Sinne der Leseförderung. Anschließend machen sich die Schülerinnen und Schüler auf die Suche nach Informationen rund um das Abenteuer, das in Venedig spielt. Auch Fragen zur Schriftstellerin, zum „Bücher Machen“ und zu weiteren Werken der Autorin werden wie bei einer Schnitzeljagd gelöst. Dabei haben die Besucher Gelegenheit, den Onlinekatalog, das Wegweiser-System und die Regalordnung kennen zu lernen. Auch das Erschließen eines Buches über Inhaltsverzeichnis und Register gehört zu den Lernzielen. Dass es den Beteiligten eigentlich immer Spaß macht, zeigen die Bilder vom Besuch der 5b, einer Klasse der UNESCO-Gesamtschule Kamp-Lintfort, am 11.06.2018.

 

Trackmania und Call of Duty für Eltern

„Trackmania“ und „Call of Duty“ – was das ist, weiß beinahe jedes Kind. Doch deren Eltern oder gar Großeltern können damit meist gar nichts anfangen.  Es sind Online-Spiele, die besonders Jungs im Alter von 10 bis 14 Jahren mit Begeisterung spielen. Im Familienalltag gibt es viel Diskussionen darum, wie viel, wie oft und was gespielt werden darf. Viele Eltern verstehen nicht was ihre Söhne, – rund 95 von 100 Spielern sind männlich – ,  so an den Games fasziniert.  Aus diesem Grund organisierten Georg-Forster-Gymnasium und UNESCO-Gesamt-Schule Kamp-Lintfort mit der Mediathek eine Eltern-Lan-Party am vergangenen Mittwoch. Nicht nur Eltern durften teilnehmen, auch Interessierte als Nutzer der Mediathek meldeten sich an. Denn nicht nur uns vom Team  fallen die vielen Jugendlichen in den Ferien und an Freitag Nachmittagen auf, die hier überall am liebsten Online-Spiele veranstalten. Um mehr Verständnis zu bekommen, meldete ich mich auch an und war überrascht. Fazit: Es sind ungeheuer viel Konzentration und Ausdauer notwendig, um ein virtuelles Rennauto mit dem Ziel zu gewinnen sicher ins Ziel zu bringen. Bei so vielen Unfällen, wie ich beim Spiel verursachte, wäre ich im wirklichen Leben längst ohne Führerschein, – falls ich die vielen Crash überlebt hätte.

Gerade die Phasen, in denen die Teilnehmer der Fortbildung der Bundeszentrale für politische Bildung selbst Spieler waren, waren auch die lehrreichsten.  Mehr Verständnis und Ideen, anders als bisher mit „unseren“ Kids umzugehen, sind entstanden. Es ist ein sehr gutes Veranstaltungsformat, das von Spielbar.de, der Plattform für politische Bildung zum Thema Computerspiele, und Spieleratgeber NRW entwickelt wurde, und wir vielen Städten und für Kamp-Lintfort eine Wiederholung wünschen.

Hier ist ein schöner Bericht in der NRZ / WAZ von heute: https://www.nrz.de/staedte/moers-und-umland/papa-und-mama-gehen-zur-lan-party-in-kamp-lintfort-id213796579.html

 

 

 

Abitur – Hilfe aus dem Lernzentrum der Mediathek

Am Freitag nach Karneval starten die letzten Klausuren vor den Abiturprüfungen in den Oberstufen an Gymnasium und Gesamtschule. Wem noch der ein oder andere Tipp fehlt oder wer sich noch etwas genauer informieren möchte, der sollte einmal im Lernzentrum stöbern. Im Regal „Abitur“ steht das, was für die Oberstufe als Lernhilfe von Verlagen herausgegeben wurde. Aber auch in den Regalreihen der Sachmedien finden sich in den entsprechenden Gruppen Informationen zu Mathematik, Geschichte, Deutsch und den anderen Abiturfächern.

Im Lernzentrum kann man sich übrigens prima zum gemeinsamen Lernen verabreden. Zwei extra starke W-Lan-Access-Points verbinden schnell ins Internet. Außerdem ist es Teil der Open Library und hat 45 Stunden in der Woche geöffnet.  Rein könnt ihr immer dann, wenn auch das Bistro26 geöffnet hat, also am Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag von 9 bis 18 Uhr, am Mittwoch von 9 bis 14 Uhr und am Samstag von 9 bis 13 Uhr. Allen Abiturienten wünschen wir starke Nerven, zu meisternde Prüfungsaufgaben und viel Glück!

„Lernen bedeutet Informationen zu teilen, zu kreieren, zu diskutieren und zu verknüpfen. Lernen bedeutet aktiv zu werden bzw. zu sein. Es setzt Neugier und Motivation beim Einzelnen voraus.“

LAN-Party für Eltern und Pädagogen

Kinder und Jugendliche begeistern sich für Computerspiele. Dieser Faszination, die digitale Spielwelten für die jüngere Generation besitzen, stehen Erwachsene dagegen oft ratlos gegenüber. Für Mittwoch, 21. März, lädt die Mediathek Kamp-Lintfort gemeinsam mit dem Georg-Forster-Gymnasium sowie der UNESCO-Schule alle interessierten Eltern von 16.30 bis 21.00 Uhr zu einer „Eltern-LAN“ ein: Eine LAN-Party für Eltern und Pädagogen. Diese Veranstaltung schlägt die Brücke zwischen den Generationen und gibt Eltern wie Pädagogen Einblicke in jugendliche Medienwelten.

Die Veranstaltung ermöglicht Eltern und Lehrkräften, Computerspiele selbst auszuprobieren und sich darüber auszutauschen: Erfahrene Medienpädagoginnen und Medienpädagogen führen zunächst in die Faszinationskraft digitaler Spielwelten ein. Anschließend können die Teilnehmenden zwei Spiele selbst ausprobieren und sich dann über die gesammelten Eindrücke austauschen und darüber diskutieren. Auf dem Programm stehen auch konkrete Anregungen und Ideen, wie man mit Kindern und Jugendlichen ins Gespräch über Games kommen kann. Ziel ist es, dass die Erwachsenen am Ende Games und Gamer besser verstehen können. Dieses medienpädagogische Angebot ist eine gemeinsame Veranstaltung von spielbar.de, der Plattform der Bundeszentrale für politische Bildung zum Thema Computerspiele, dem Spieleratgeber-NRW des Vereins ComputerProjekt Köln e.V. und der Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW e.V. Die Eltern-LAN in Kamp-Lintfort wird in Zusammenarbeit mit der Mediathek Kamp-Lintfort sowie dem Georg-Forster-Gymnasium und der UNESCO-Schule veranstaltet.

Interessierte Eltern und Lehrkräfte können sich ab sofort bei der Mediathek Kamp-Lintfort per Telefon 02842 927950 oder per E-Mail an mediathek@kamp-lintfort.de anmelden. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt, entscheidend ist daher die Reihenfolge der Anmeldungen.

 

 

Bibliotheksführerschein und Projektpräsentation

Nachdem die Klasse 4a der Ernst-Reuter-Schule am Montag da war, die Klassen 4b und 4c  ihren Mediatheksführerschein am Mittwoch und Donnerstag dieser Woche erfolgreich bestanden haben, hatten wir nun am Freitag und Samstag viele, viele Neuanmeldungen.

Alex und Birgit aus unserem Team haben für eure Besuche „mal eben“ das alte Konzept für den Bibliotheksführerschein überarbeitet. Ihr wart tolle Klassen. Toll, dass es euch hier so gut gefallen hat und herzlichen Dank an die Lehrerinnen, die diese Aktion mit uns vorbereitet haben. Die Ernst-Reuter-Schule ist etwas weiter entfernt von der Mediathek und  viele von euch waren noch nicht hier gewesen. Jetzt kennt ihr euch aus, habt das Quiz erfolgreich gelöst und seid Profis beim Auffinden von Büchern und Lieblingsspielen.

Das gleichzeitig noch eine Besuchergruppe von Bibliothekskollegen kam und außerdem die 3. Klasse der Grundschule am Niersenberg ihr Projekt „Kinder in Kilolo und Kamp-Lintfort“ als Ausstellung aufgebaut hat, hat niemanden gestört. Die neuen Räume bieten einfach Platz für alle Aktionen mit unseren Bildungspartnern und Freunden im Netzwerk Bibliotheken.

20180203 NRZ / WAZ So leben die Kinder in Kilolo

 

Kulturelle Bildung in der Schule

Am 23.11.2017 luden wir mit Kulturbüro und Jugendamt zur Fachtagung für Schulen und Kulturpartner aus Kamp-Lintfort.

In Gruppengesprächen werden aktuelle Angebote diskutiert und neue Ideen erarbeitet
In Gruppengesprächen werden aktuelle Angebote diskutiert und neue Ideen erarbeitet

Vor kurzem erst hat die Stadt Kamp-Lintfort einen Preis für ihr Kommunales Gesamtkonzept der kulturellen Bildung verliehen bekommen. Das Konzept sieht unter anderem vor, dass die Akteure der kulturellen Bildung miteinander in Kontakt kommen. Bereits im Sommer fand der Praxistag „Tür auf für Kultur!“ in der Mediathek statt mit Fachkräften der offenen Kinder- und Jugendarbeit, um Anregungen für neue Projekte mit Künstlern zu sammeln. Jetzt waren die Kamp-Lintforter Schulen aufgerufen, Lehrende und Beschäftigte des offenen Ganztags den Kontakt zu Kulturpartnern aus Kamp-Lintfort und Umgebung zu ermöglichen.

Jugend- und Kulturdezernent Dr. Christoph Müllmann und Brigitte Schorn von der Arbeitsstelle „Kulturelle Bildung in Schule und Jugendarbeit NRW“ begrüßten die Teilnehmenden aus Kamp-Lintforter Schulen und anderen Schulen Nordrhein-Westfalens. „Kulturelle Bildung spielt seit jeher eine bedeutende Rolle in der Schule. Es geht uns mit dieser Veranstaltung darum, weitere spannende Zugänge zu Kunst und Kultur aufzuzeigen“, hebt Schorn hervor. Wie kann man noch mehr Angebote der kulturellen Bildung in Schulen etablieren? Woher kommt das Geld für Kulturprojekte? Welche Wirkung haben Kulturangebote auf Schülerinnen und Schüler? Wie verändert sich der Schulalltag durch regelmäßige kulturelle Angebote?

Antworten darauf, wie Kultur an Schulen im schulischen Ablauf integriert werden kann, gaben Lehrende der Grundschule Schönforst aus Aachen und der Kuhlo Realschule aus Bielefeld anhand ihrer Erfahrungen in der Umsetzung. „Ein festes und garantiertes Angebot kultureller Bildung ist besser als Leuchtturmprojekte, weil es nachhaltig wirkt“, stellte Andreas Siedlaczek der Aachener Grundschule Schönforst fest. „Eine Bedingung für das Gelingen sei es, das möglichst das gesamte Kollegium sich einbringt.

Um Ideen für neue Angebote zu entwickeln, stellten sich bei der Veranstaltung sechs Kulturpartner aus Kamp-Lintfort sowie die Burghofbühne aus Dinslaken vor. Die Musikschule Kamp-Lintfort e. V., das Museum Kloster Kamp, das Haus des Bergmanns und der Lehrstollen, der Jugendkulturverein KaLIBER e. V. und die Europäische Begegnungsstätte Kloster Kamp e. V., präsentierten sich als Kooperationspartner der Kamp-Lintforter Schulen. Neben dem gegenseitigen Kennenlernen konnten auch gleich Ideen für Angebote und Projekte ausgetauscht werden.

Mit neuen Impulsen für ihre Schulen verabschiedeten sich die Teilnehmenden und bekundeten Ihr Interesse an der Fortführung des Austausches und der Zusammenarbeit mit dem Blick auf noch mehr Angebote der kulturellen Bildung in Kamp-Lintfort.

Insa Stürmer (Amt für Schule, Jugend und Sport), Katharina Gebauer Mediathek) und Petra Niemöller (Kulturbüro) sorgen zusammen für noch mehr kulturelle Bildung in Kamp-Lintfort