Lesehund Oskar in der Mediathek

Lions Club und LesART spenden tierisches Projekt zur Leseförderung

Ein Hund in der Bibliothek? Ja, das gibt es immer häufiger! Seit Jahren etabliert sich auch in Deutschland nach und nach das Konzept „Lesehund“. Der Zusammenhang ist schnell erklärt: in jeder Schulklasse gibt es Kinder, die Probleme mit dem Lesen haben. Insbesondere dann, wenn sie vor den Mitschülern laut vorlesen sollen. Sprachprobleme, Leseschwäche oder einfach nur ausgeprägte Schüchternheit lassen so manche Unterrichtsstunde zum Alptraum für betroffenen Schülerinnen und Schüler werden. Genau hier setzt das Lesehund-Konzept an, das in den USA seinen Ursprung nahm und sich auch in Deutschland immer größerer Bekanntheit erfreut. „Nachweislich hat bereits die bloße Anwesenheit von Hunden eine entspannende Wirkung, denn Herzschlag und Atmung beruhigen sich, Stresshormone sinken, das Selbstvertrauen kann wachsen“, erläutert Yvonne Frericks, Leiterin der Mediathek. Jana Michels und ihre Kollegin Ramona Warmann sind tiergestützte Therapeutinnen und kommen ab dem 23. September mit Therapiehund Oskar regelmäßig in die Mediathek. In kleinen Gruppen wird abwechselnd dem Lesehund vorgelesen. Die Therapeutinnen lockern die Stunde spielerisch auf.

Mediathek und LesART freuen sich, dass das Lesehund-Projekt dank der Unterstützung vom Lionsclub Kamp-Lintfort/Rheinberg vorerst für ein Jahr finanziert werden kann. Als Kooperationspartner konnte zudem die Grundschule am Niersenberg gewonnen werden. Sie wird die teilnehmenden Kinder auswählen und in die Mediathek begleiten.


(Presseinformation der Stadt Kamp-Lintfort vom 23.09.2021, www.kamp-lintfort.de)

Graffiti-Projekt

Seit gestern haben wir eine wunderschöne Aussicht! In Kooperation mit ka-LIBER und Kulturbüro gab es gestern ein tolles Graffiti-Projekt zum Thema Lieblingsbuch auf der Rückseite der Mediathek. Einige der 147 kleinen und großen Künstlerinnen ließen es sich nicht nehmen den professionellen Sprayern zuzuschauen und auch selbst mal ein paar Motive zu sprühen. Alle Schülerinnen, die am Malwettbewerb teilgenommen haben, können sich noch bis zum Beginn der Herbstferien ihre Urkunden und Buchgutscheine in der Mediathek abholen! Danke an alle Beteiligten 👏

Mediathek stellt 147 eingesendete Bilder zum Graffiti-Projekt aus

147 tolle Bilder zum Thema „Lieblingsbuch“ wurden bei ka-LIBER eingesendet. Alle sind nun in der Mediathek zu sehen! Am Samstag ab 10 Uhr findet das Graffiti-Projekt hinter der Mediathek statt. Einige eurer Motive wurden dafür ausgewählt. Alle Teilnehmer*innen sind eingeladen dabei zu sein. Es gibt Urkunden und Mitmach-Aktionen für alle!

Graffiti-Projekt an der Mediathek

Mitmach-Aktion von Kulturbüro, Ka-Liber und Mediathek

Am 4. September von 10-13 Uhr findet ein Graffiti-Projekt an der Rückseite der Mediathek statt. Im Frühjahr hatte das Kulturbüro der Stadt Kamp-Lintfort in Kooperation mit dem Ka-Liber und der Mediathek eine Mal-Aktion zum Thema Lieblingsbuch gestartet. Alle Kamp-Lintforter Schulen wurden aufgerufen, an der Aktion teilzunehmen. 147 Bilder sind insgesamt eingegangen, beteiligt haben sich sogar ganze Schulklassen. Aus den schönsten Motiven gestaltet der Sprayer Felix Bowski nun die Rückwände der Garagen im hinteren Bereich der Mediathek. Alle Schülerinnen und Schüler, die sich an der Mal-Aktion beteiligt haben, sind am 04.09.21 ab 10 Uhr herzlich eingeladen. Das Ka-Liber hat sich um Spray-Wände gekümmert, an denen die Kinder die Graffiti-Kunst selbst ausprobieren können. Außerdem erhalten alle Kinder, die sich an der Malaktion beteiligt haben, eine Urkunde sowie einen Buchgutschein, den sie an dem Tag in der Mediathek abholen können. Eine spätere Abholung der Präsente ist bis zum Anfang der Herbstferien in der Mediathek während der Öffnungszeiten möglich. Alle 147 eingesendeten Bilder werden außerdem vom 04.09. – 28.09.21 im Kinderbereich der Mediathek ausgestellt.

April 2021 – WELTTAG DES BUCHES

Deutschlandweit feiern Buchhandlungen, Verlage, Bibliotheken, Schulen und Lesebegeisterte am UNESCO-Welttag des Buches ein großes Lesefest. Eine regionale Tradition ist zu einem internationalen Ereignis geworden: 1995 erklärte die UNESCO den 23. April zum „Welttag des Buches“, dem weltweiten Feiertag für das Lesen, für Bücher und die Rechte der Autoren.

Gerne hätten wir gemeinsam mit Euch diesen Tag persönlich gefeiert, aber auch in 2021 ist uns dies leider vor Ort nicht möglich. ABER (!) ganz ohne Bücher geht es heute natürlich nicht und deshalb haben Renate Kloesgen und Ulla Schümann heute einige Buchtipps für Euch! Viel Spaß damit.

LesART und der vergessene Garten

Der Weltkindertag am Sonntag im Zechenpark der Landesgartenschau in Kamp-Lintfort war ein toller Erfolg.

Zum Buch „Der vergessene Garten“ von Annemarie Fuchshuber hatten einige aus dem Vorlesekreis viele Ideen entwickelt.

Das Gelände am Südrand des Parks rund um das Häkeltippi der Neukirchener Dorfmasche war passend zur Geschichte ausstaffiert. Vergessene Regenschirme begrenzten die Spielfelder. Verlorene Brillen dekorierten das LesART-Pavillon. Vergessene Spielutensilien lagen überall bereit.

Das Tipi war immer mit vielen Kindern besetzt, denen Veronika und Elisabeth die Geschichte immer aufs neue vorlasen, wie Marie den Purzelbaum traf. Der gab ihr die verlorene Zeit zurück und lud sie ein, den vergessenen Garten zu entdecken.

Damit luden wir Helfenden zu fast vergessenen Kinderspielen ein. Es war noch nicht alles aufgebaut, da waren schon die ersten Kinder da, übten Sackhüpfen, Eier- und Stelzenlaufen, Büchsenwerfen und Hinkekästchen bis entweder die Eltern nörgelten oder die nächsten Kinder nachdrängten.
Veronika hatte sich nicht nur als Purzelbaum verkleidet, sondern auch tolle Plakate gemalt und für viel Dekoration gesorgt. Unterm Pavillon saßen entspannt Eltern und Großeltern im Schatten und freuten sich über das schöne Angebot.

Verena, Elisabeth, Katharina und Uschi betreuten die Spiele, sammelten Eier, Kartoffeln, Bälle, Büchsen und Stelzen ein.
Uns allen hat es Spaß gemacht – trotz des unermüdlichen Einsatzes.
Wenn das Publikum so fröhlich und begeistert ist, die Kinder soooo lange der Geschichte zuhören wollen, bis sie zu Ende gelesen ist, dann macht so ein Fest richtig Spaß.
Am Ende waren wir alle kaputt, aber sehr zufrieden.


“Pflück Dir ein Gedicht” – Lyrikerkreis und LesART laden zum “Bad Poetry Day”ein, das Reimen auf der Landesgartenschau zu versuchen

“Reimzeit” ist am Tag der “schlechten Poesie”. Die Landesgartenschau-Besucher sind am Dienstag, 18.August ab 10 Uhr im Kamper Gartenreich (Offene Orangerie Klostergarten) herzlich eingeladen, eigene Verse zu verfassen! Ob talentiert oder nicht, spielt am “Bad Poetry Day” keine Rolle! Reimen macht Spaß und verleiht der Phantasie Flügel! Wo kann man sich besser für schöne Worte inspirieren lassen als beim Betrachten der vielen verschiedenen Pflanzen und wunderschönen Blumen?

Als Dankeschön und Anreiz für die Beteiligung an dieser Aktion darf man sich ein Gedicht zum Mitnehmen von den Hobbyautoren des Lyrikerkreises pflücken! 

Der Gastleser, Dichter und Poet Horst Radke hat vorab ein paar Verse zum
“Bad Poetry Day” geschmiedet:

„Niveau und Reim und Stil, Esprit,
sind Markenkern der Poesie.
Und wer ’s beherrscht und ’s „klassisch“ kann,
gibt gerne mit dem Dichten an. 

Doch manche(r) glaubt, er könn‘ mitnichten
genügend gut die Zeilen richten
und lässt es deshalb lieber sein.
Und das ist gut so? Eher nein!

Denn wirklich weiß man was man kann,
doch erst nachdem man es begann.
Und fänd‘ das Resultat man schlecht,
könnt‘ auch man denken: „Jetzt erst recht!“

Und deshalb, liebe Leute: Mut!
Denn heut ist selbst das Schlimmste gut!
Und schriebt ihr an Gedichten keins
bislang, ist ’s heute Nummer eins!“

(Horst Radke)

Persönliche Erklärung unseres Bürgermeisters zur Beantragung des Waffenscheins

Presseerklärung zur Berichterstattung über die angekündigte Demonstration der Partei „Die Rechte“ unter dem Motto „Bewaffnung für Bürgermeister Landscheidt stoppen“

Persönliche Erklärung von Bürgermeister Prof. Dr. Christoph Landscheidt:

Entgegen vielfältiger Berichterstattung trifft es nicht zu, dass der Bürgermeister von Kamp-Lintfort beabsichtigt, in Zukunft in Texas-Manier bewaffnet durch die Straßen zu ziehen. Das ist absurd und nicht Gegenstand des Verfahrens vor dem Verwaltungsgericht. Fakt ist, dass ich seit dem Europa-Wahlkampf im Mai des Jahres, bei dem ich volksverhetzende Plakate habe abhängen lassen, massiv aus der rechten Szene bedroht werde. Das trifft nicht nur mich, sondern bekanntermaßen eine Reihe meiner Kolleginnen und Kollegen in gleicher Weise.

Ich habe größtes Vertrauen in die Polizei und respektiere selbstverständlich das Gewaltmonopol des Staates. Aufgrund zahlreicher Erfahrungen, Vorfälle und Gefährdungssituationen in der jüngsten Vergangenheit hat es allerdings konkrete Situationen in meinem privaten und beruflichen Umfeld gegeben, in denen polizeiliche Hilfe nicht rechtzeitig erreichbar gewesen wäre und auch in Zukunft nicht erreichbar sein würde. Speziell für diese konkret benannten außergewöhnlichen Notwehrsituationen – die niemals in öffentlichen Veranstaltungen oder im Kontakt mit Bürgern oder Dritten zu sehen waren – habe ich den Waffenschein beantragt, um Angriffen gegen mich und meine Familie nicht schutzlos ausgeliefert zu sein. Dieses Recht ist speziell für Hoheitsträger im Gesetz vorgesehen.

Auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass die beteiligten Institutionen und die Presse – wie es das Gesetz in diesem Ausnahmefall vorsieht – meine Persönlichkeitsrechte besser gewahrt hätten, begrüße ich die angestoßene öffentliche Diskussion über die Sicherheit speziell von Kommunalpolitikern, die nicht wie Landes- und Bundes Politiker gegen persönliche Angriffe vergleichbar geschützt werden können.

Hinzu kommt, dass ich es für politisch und rechtlich für nicht vertretbar halte, wenn gegen Bürgermeister, die volksverhetzende Plakate abhängen, ihrerseits wegen Sachbeschädigung und Wahlfälschung ermittelt wird, während das Verfahren wegen Volksverhetzung und anderer Delikte kurzerhand eingestellt wird. Eine wehrhafte Demokratie ist auf die breite Akzeptanz der Menschen angewiesen. Das verlangt, dass die vorhandenen gesetzlichen und rechtlichen Möglichkeiten gegen Verfassungsfeinde und Straftäter auch ausgeschöpft werden!

Ich bedanke mich für die vielfältige Solidarität, die ich gerade in den letzten Stunden erfahre!

Im WDR gab es diese Berichte https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/kamp-lintfort-buergermeister-solidaritaet-fraktionen-rechte-100.html