Vom Touchpult zum Quellentaucher

Ein Teil der Q-Thek-Ausstattung in den „Lernort-Bibliotheken“  ist das Touchpult. Es „bietet die Möglichkeit, sich spielerisch zu informieren. Mit seiner Hilfe soll der Touch  aus Q-thek NRW 2011Besucher einen ersten Überblick über die Angebote der Bibliothek erhalten…..“ *

Hier in Kamp-Lintfort haben wir auch das Grundkonzept der Stadtbücherei hinterlegt, ein Memory, Bilder zu den letzten Veranstaltungen, Newsletter der Bildungspartner, ein Wegweiser… eben das, was wir gerade als interessant erachtet haben.  Anfangs haben es sehr viele Besucher genutzt. Doch im letzten Jahr waren es fast nur noch Kinder, die gerne ein Memory darauf spielten oder nach neuen Büchern oder Bildern zu Veranstaltungen suchten.  Bei den Besuchen der Erst- und Zweitklässler präsentierten wir dort das jeweilige Bilderbuch als Touchkino., denn eine Gruppe lässt sich davor sehr gut im Halbkreis aufstellen.  Wir änderten das Design der Einstiegsseite, aber dann flimmerte es nur noch und fiel dann ganz aus.  Die Ursachenforschung ergab, dass der LCD-TV-Bildschirm einfach kaputt ist. Und das ist gerade das teuerste Teil des ganzen. Nun fragen wir uns, sollen wir ihn ersetzten?

Zur Zeit läuft in Köln, wo es auch so ein Touchpult im Q-Thek-Bereich gibt in Zusammenarbeit mit der Uni Konstanz ein Entwicklungsprojekt mit dem Namen „Quellentaucher“.  Im Bibliotheksblog der Bezirksregierung Düsseldorf wurde ausführlich unter dem Titel „Informationsrecherche im Tiefenrausch“ darüber berichtet: oebib.wordpress.com/2014/03/19/

Vielleicht sollten wir die Ergebnisse erst abwarten und uns dann zu etwas passendem entscheiden?

Und außerdem: In gut 18 Monaten werden wir vielleicht ein neues Pult bekommen, das die Innenarchitekten zur Gesamteinrichtung der neuen Mediathek passend entwerfen.

siehe: Q-Thek – innovative Bibliotheksräume. Ergebnisse des Projektes „Lernort Bibliothek“ Nordrhein-Westfalen 2011

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