„Der Brockhaus ist tot, er lebe hoch“

So lautete der Titel eines Artikels von Jens Jesse im Feuilleton der Wochenzeitung „Die Zeit“ vom 20. Juni. Eigentlich wird es nur keine Neuauflagen der gedruckten Ausgabe mehr geben; die Datenbank „Brockhaus“ ist weiterhin für LeserInnen mit einem gültigen Büchereiausweis über die Homepage der Stadtbücherei kostenlos aufzurufen und zu nutzen. „Natürlich kann ein gedrucktes Lexikon den Wettlauf mit den stets aktualisierbaren Nachschlagewerken im Netz nicht gewinnen. Aber das ist nur die halbe Wahrheit. Zur vollen gehört, dass tatsächlich nur ein kleiner Teil des Wissens vom Veralten bedroht ist.“ So führt der Autor weiter aus. Dem kann ich nur zustimmen. Klar braucht man den Zugang zu aktuellen Informationen, aber häufig bietet ein altes Lexikon ausführlichere und anders gewichtete Infos zum Beispiel zu historischen Themen: mein uralter „Meyer“ (aus den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts) ist bei mythologischen Fragen unschlagbar und ich möchte ihn nicht missen. Also : friedliche Koexistenz von moderner und alter Inforamtionsmöglichkeit ist die Devise.

0 Gedanken zu „„Der Brockhaus ist tot, er lebe hoch““

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.