Cybermobbing

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Auf der Suche nach Ratgebern zum Thema Mobbing erzählte eine Leserin, wie sie durch Zufall entdeckte, dass unter dem Namen ihrer Tochter ein gefälschter Facebook-Account angelegt worden war. Klassenkameraden hatten über das Mädchen gemeine und völlig frei erfundene Geschichten veröffentlicht. Besonders hinterhältig war, dass lange Zeit weder Kind noch Eltern wussten, dass es diesen Facebook-Auftritt gibt. Wird über eine Person in diffamierender Weise in einem sozialen Netzwerk berichtet, erhält jemand eine E-Mail mit beleidigenden Inhalt, werden über das Netz Gerüchte und Halbwahrheiten verbreitet, so nennt man dies Cybermobbing. Das Web 2.0 verbindet, jeder kann mitmachen, jeder kann texten und schreiben, Bilder hochladen und seinen Freunden oder auch völlig fremden Menschen mitteilen, was ihn bewegt. Doch auch hier gilt es, die Regeln des Miteinander zu beachten und Respekt vor der anderen Person zu wahren. Laut einer internationalen Untersuchung lebten in 12% der befragten Haushalte Kinder, die bereits über Facebook oder SchülerVZ gemobbt worden waren. In den Nachrichten für Bibliotheken finden sich unter dem Suchbegriff „Cybermobbing“ Forschungsergebnisse und einige Links zu Ratgeberseiten. Aus dem Sachbuchbestand hier in Kamp-Lintfort ist besonders der Ratgeber „Wenn Schüler im Internet mobben“ von Karl E. Dambach zu empfehlen.

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