„Heimliche Bestseller“ Jaume Cabré: Die Stimmen des Flusses

Jaume Cabré: Die stimmen des Flusses

Neben den gängigen Bestsellern (über die wir am Montag im Blog schrieben)  gibt es auch die „heimlichen Bestseller“.

Gerade wurde in Spanien gewählt und die Probleme des Landes werden überall diskutiert. Deshalb greife ich auf einen Roman zurück, der schon 2007 erschienen ist, aber noch immer nachgefragt wird, weil er durch „Mund zu Mund Propaganda“ weiterempfohlen wird.

Im Pyrenäendorf Torena soll die Dorfschule abgerissen werden. Eine Lehrerin erhält den Auftrag, eine Ausstellung mit Fotos und Dokumenten über die Geschichte dieser Schule zu gestalten. Dabei stößt sie auf alte Aufzeichnungen des Lehrers Oriol, die aus der Zeit des spanischen Bürgerkriegs stammen und zeigen, welche Grausamkeiten geschahen, welche Intrigen abliefen und welche Verräter und Mitläufer damals im Dorf aktiv waren und noch heute das Leben im Ort beeinflussen.  Der Roman um Schuld und Widerstand zeigt ein differenziertes Bild der Geschichte und Zeitgeschichte und bietet außerdem Spannung mit „Sex and Crime“.

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