Max Liebermann: Ausstellung in der Bundeskunsthalle Bonn

Liebermann
In der Bundeskunsthalle in Bonn ist noch bis zum 11. September 2011 die Ausstellung „Max Liebermann – Wegbereiter der Moderne“ zu sehen. Der 1847 geborene Liebermann erregte  in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit der Darstellung von Szenen aus dem alltäglichen Arbeitsleben großen Anstoß. Ihm wurde vorgeworfen, er sei „ein Maler des Häßlichen“. Wir können heute diese Vorwürfe nicht mehr nachvollziehen. Bilder wie die „Arbeiter im Rübenfeld“ oder „Die Gemüseputzerinnen“ erscheinen im Gegenteil höchst lebendig und ausdrucksstark. Später malte  Liebermann dann auch heitere Strand- und Sportbilder, Porträts und immer wieder seinen Garten am Wannsee. Eine Fahrt nach Bonn zu dieser Ausstellung lohnt sich auf jeden Fall! Wer das nicht schafft, dem sei ein Hörbuch zur Ausstellung empfohlen, das die Stadtbücherei anbietet und demnächst auch einen umfangreichen Bildband über Leben und Werk dieses bedeutenden deutschen Malers.

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