Berlin, Berlin, und nicht nur in Berlin!

Zur Zeit findet vom 7. bis 10. Juni in Berlin der 100. Bibliothekartag statt.  In Vertretung für die Stadtbücherei Kamp-Lintfort konnte ich zwei Tage dort erleben und erfahren, wie rund 4000 Bibliothekar/innen die Bibliotheken der Zukunft darstellen wollen und wie die Zukunft mit Bibliotheken gestaltet werden soll. Im Team mit den anderen Modellbibliotheken und vor allem mit der Zukunftswerkstatt  haben wir in den letzten Jahren viel über den gewandelten Auftrag der Büchereien und Bibliotheken in einer Zeit, in der Informationen von den Bürgern vor allem über das Internet gesucht werden, diskutiert. Die Zukunftswerkstatt, Kultur- und Wissensvermittlung e.V. ,  hat im Estrel-Center einen ganzen Raum für die Vorstellung des Diskussionsstandes eingerichtet. In ihrem Blog findet ihr Eindrücke von der Arbeit und der Stimmung im Vorfeld:

www.zukunftswerkstatt.wordpress.com

Die Vorträge und Diskussionen in Berlin spiegelten im Großen unsere Diskussionen wider. Doch nicht nur in Berlin wird auf höchster Ebene die Zukunft der Bibliotheken diskutiert. In drei Bundesländern gibt es schon Bibliotheksgesetze.

Auch im Landtag NRW befassten sich die Politiker mit der Frage, wie die Gesellschaft die Bibliotheken in Zukunft nutzen wird und wie die Bibliotheken für die Zukunft ausgerüstet werden müssen.

„Bibliotheksgesetz oder Kulturgesetz in NRW“

Die Botschaft ist klar: Bibliotheken sind ein integraler Bestandteil des Bildungssystems. Sie arbeiten intensiv und nachhaltig mit Kindergärten, Kindertagesstätten, allgemeinbildenden und beruflichen Schulen sowie Einrichtungen der Erwachsenenbildung zusammen. Dies geschieht durch Beratung und Kooperation, vor allem aber durch spezifische Angebote und Dienstleistungen, mit denen Bibliotheken Bildungseinrichtungen bei der  Wissensvermittlung, der Leseförderung und der Schulung von Medien und Informationskompetenz unterstützen, und nicht selten übernehmen sie entsprechende Aufgaben sogar komplett. Die aktuelle Herausforderung besteht darin, neben der Leseförderung auch einen kritischen und selbstständigen Umgang mit den neuen Medien wie E-Books und digitalen Inhalten im Internet zu vermitteln und zu ermöglichen…..Letztlich aber sind Bibliotheken und Informationseinrichtungen auf eine adäquate finanzielle und personelle Ausstattung angewiesen….“ so beschreibt Susanne Riedel
Vorsitzende Berufsverband Information Bibliothek e.V., BIB , in ihrer Rede die Gegenwart der Bibliotheken treffend.

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